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4K Kameras: Und Aktion!

Ultra-HD-Videos selber drehen

Smartphones werden zu Navis, Tablets ersetzen Laptops und digitale Spiegelreflexkameras verdrängen professionelle Filmkameras – der rasante technische Fortschritt lässt keinen Stein auf dem anderen. Mit den neuen 4K Kameras umgehen clevere User das Problem, dass für die modernen 4K Fernseher noch kaum Filme in Ultra-HD-Auflösung gibt: Sie drehen sich ihre Videos einfach selbst.

Ultra-HD-Videos selber drehen
Foto: StockFinland/iStock

Angekündigt hat sich die Revolution der Spiegelreflexkameras bereits vor mehr als fünf Jahren: Damals wurde das Finale der Erfolgsserie „Dr. House“ nicht mit einer sündhaft teuren Spezial-Filmkamera gedreht – sondern auf der handelsüblichen 5D Mark II von Canon. Wer hätte gedacht, dass die HD-Funktion einer DSLR einmal eine ernsthafte Bedrohung für professionelle Filmkameras sein könnte?

Panasonic Lumix G70
Foto: Panasonic

So cool ist Ultra-HD

2016 ist man schon einen ganzen Schritt weiter: Statt HD ist 4K – also die vierfache Full-HD-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) der Stand der Technik. Kameras wie etwa die Lumix G70 von Panasonic oder die Sony Cybershot DSC-RX100 IV zeichnen Ultra-HD bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Aus Fotografen-Perspektive nicht anderes als eine Serienaufnahme mit 30 Bildern pro Sekunde, wobei jede einzelne Aufnahme 8 Megapixel groß ist.

Kinderleicht zum perfekten 4K Foto

Der Clou: 4K Kameras produzieren nicht nur gestochen scharfe Videoaufnahmen. Zusätzlich ist es möglich, die Filme in die Einzelaufnahmen zu zerlegen. Bei dynamischen, schwer zu fotografierenden Motiven steigt so die Wahrscheinlichkeit, den richtigen Moment für das perfekte Foto zu erwischen.

Sony Cybershot DSC-RX100 IV
Foto: Sony

Intelligenter Video-Modus

Besonders clever ist die Funktion der Lumix G70: Wer von vornherein auf Fotos aus ist, kann den sogenannten „Pre-Burst“-Modus nutzen: Dabei zeichnet die Kamera zwar durchgehend auf, speichert jedoch nicht ab. Erst wenn man den Auslöser drückt, landen die Aufnahmen jeweils eine Sekunde davor und danach auf der Speicherkarte. Unter den dabei entstehenden 60 Aufnahmen hat man mit hoher Wahrscheinlichkeit den richtigen Moment erwischt.

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