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Diese Alben im November 2021 sollten Sie hören

Ed Sheeran, ABBA, Coldplay und mehr

Der britische Singer-Songwriter Ed Sheeran hat seiner Symbol- Albumserie mit „=“ eine weitere Ausgabe hinzugefügt. Außerdem gibt es Neues von ABBA, Coldplay, Dave Gahan & Soulsavers sowie Sting.

  Lesedauer: 3 Minuten

Ed Sheeran
Foto: Dan Martensen

Ed Sheeran:„=“

Mit „=“ veröffentlicht Ed Sheeran sein viertes Album aus der Symbol- Serie – das „No 6. Collaborations Project“ ist hier nicht mitgerechnet. Dabei ist erstaunlich, mit wie viel Frische und Unbedarftheit der junge Brite auch nach zehn Jahren im Musikbusiness noch immer an seine Alben herangeht. Hat der Rotschopf doch schon so manchen Erfolg eingeheimst, wie etwa die Aufnahme in den „Order of the British Empire“, die ihm von Prince Charles höchstpersönlich verliehen wurde. Auf „=“ ist Ed Sheeran musikalisch merklich hörbar gereift und macht sich Gedanken über das Vatersein, das Wesen der Liebe und die Trauer nach einem schmerzlichen Verlust. Es ist eine Platte, die – wie das Cover schon vorwegnimmt – sehr lebensbejahend und optimistisch ist, selbst wenn „nur“ Alltägliches beleuchtet wird.

ABBA: Voyage“

ABBA sind zurück! Es ist wohl das Comeback des Jahres, auf das viele Fans des Pop-Kleeblatts eine gefühlte Ewigkeit lang gewartet haben. Mit dem Album „Voyage“ wollen Agnetha, Anni-Frid, Björn und Benny nahtlos an ihre früheren Erfolge anschließen. Schon beim ersten Anhören der Single „Don’t Shut Me Down“ bezweifelt man kaum, dass dies auch mühelos gelingen wird. Es bleibt die Frage: Soll man nun Gänsehaut bekommen oder gleich mittanzen? Am besten einfach beides!

Coldplay: „Music Of The Spheres“

Wer Coldplay kennt, weiß, dass man sich am besten vertrauensvoll auf ihre Musik einlässt und die musikalischen Leckerbissen einfach genießt. So auch bei „Music Of The Spheres“, das eine Reise zu Planeten, Sternzeichen und anderen spannenden Objekten und Ereignissen im Kosmos unternimmt. Auf dem Album enthalten sind zwölf neue Tracks, die das musikalische Gegenstück zum filmischen Scifi-Genre darstellen. Ein spaciges Detail: Fünf der Songs haben keinen Titel, sondern sind nur mit Emojis benannt.

Dave Gahan & Soulsavers: „Imposter“

Musikalische Hommage Gemeinsam mit seinem musikalischen Gefährten Rich Machin (aka Soulsavers) hat Dave Gahan zwölf handverlesene Songs von Künstlern wie Neil Young, Charlie Chaplin (!), Bob Dylan und PJ Harvey neu interpretiert. „Imposter“ (erscheint am 12.11.) als reines Coveralbum zu bezeichnen, würde der künstlerischen Raffinesse der 12 Tracks nicht gerecht werden.

Sting: „The Bridge“

Er hat in seiner Musikkarriere mehr als 100 Millionen Schallplatten verkauft und mit Songs wie „Roxanne“ und „Every Breath You Take“ ein paar absolute Klassiker zur Musikgeschichte beigesteuert. Jetzt ist Sting (bürgerlicher Name: Gordon Matthew Thomas Sumner) 70 Jahre alt geworden. Ein Grund zu feiern, daher schenkt der Brite sich und uns neue Musik. „The Bridge“ (erscheint am 19. November) heißt das Werk, das in der Einsamkeit und emotional problematischen Zeit der langen Pandemiemonate entstand. Es ist ein gefühlvolles Album mit zehn Songs voller Hoffnung und enthält so wundervolle und ein gängige Tracks wie „If It’s Love“.

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