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MacBook oder iPad: Welches Gerät passt für mich am besten?

Die individuelle Apple Kauf- und Typberatung

Kaufberatung: Wir zeigen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich zwischen Apple MacBook und iPad entscheiden wollen.

  Lesedauer: 5 Minuten

Apple-Vergleich: MacBook und iPad
Foto: Polke/iStock

Im Internet surfen, spielen, arbeiten oder Videos ansehen – dafür eignen sich sowohl MacBooks als auch iPads. Apple stattet beide Geräteklassen mit immer besserer Technik und zusätzlichen Funktionen aus. Doch es gibt auch Unterschiede. Welches Device ist besser für Ihren Bedarf: MacBook oder iPad?

Apple iPad Pro
Foto: Apple Inc.

iPad versus MacBook: Auf Features und Ausstattung kommt es an

Auf dem Sofa oder Schreibtisch, im Zug, Café oder Hotel: Wollen Sie möglichst flexibel arbeiten, surfen oder spielen, brauchen Sie ein mobiles Gerät. Ob dafür ein Tablet oder ein Laptop besser geeignet ist? Beide Geräte haben Stärken und Schwächen.

Viele MacBook-Modelle punkten mit starker Leistung. iPads sind vielseitig nutzbar und kompakt. Allerdings verschwimmen die Grenzen zwischen den Geräteklassen zunehmend: Mit optionaler Tastatur können Sie iPads fast wie Notebooks verwenden und die Leistungsunterschiede hängen von den Modellen ab. Ein Vergleich von Features und Ausstattung lohnt sich, um herauszufinden, ob ein iPad oder ein MacBook besser zu Ihnen passt.

Welche MacBooks gibt es?

Welche iPad-Modelle gibt es?

Apple MacBook Air
Foto: Apple Inc.

MacBook vs. iPad: Die Tastatur

Holen Sie sich ein MacBook, bekommen Sie ein vollwertiges Notebook mit Tastatur. Das ist ideal zum Arbeiten und eignet sich sehr gut, wenn Sie längere Texte und viele E-Mails schreiben. Auf einem iPad können Sie auf der Bildschirmtastatur tippen, auf Dauer ist das aber mühsam. Für die komfortablere Nutzung gibt es kompatible Tastaturen zu kaufen: Das Magic Keyboard zum Beispiel dockt magnetisch an das Tablet an.

Apple iPad Magic Keyboard
Foto: Apple Inc.

MacBook vs. iPad: Die Betriebssysteme

Sie schwanken zwischen MacBook Air oder MacBook Pro und iPad (Pro)? Der größte Unterschied zwischen den Gerätetypen ist das Betriebssystem. Ein MacBook läuft mit „macOS“. Auf iPads kommt „iPadOS“ zum Einsatz, eine angepasste Version des mobilen Betriebssystems „iOS“.

Das Desktopbetriebssystem „macOS“ punktet mit einer breiten Auswahl an Anwendungen. Auf MacBooks können Sie alle kompatiblen Programme installieren, etwa für Videoschnitt oder Bildbearbeitung. Auf iPads sind ausschließlich Apps aus Apples App Store nutzbar. Entscheidend ist, was Sie mit Ihren Geräten machen wollen.

Der Apple iPad
Foto: Apple Inc.

MacBook vs. iPad: Performance und Akkulaufzeit

Beim Vergleich der Leistungsfähigkeit der Tablets und Notebooks von Apple kommt es darauf an, welches Gerät Sie in Betracht ziehen. Es gibt in beiden Geräteklassen mehrere Modelle, die ein großes Leistungsspektrum abdecken. Wir vergleichen die Topmodelle iPad Pro und MacBook Pro:

Das iPad Pro läuft mit M2-Chip und hat einen Arbeitsspeicher von maximal 16 GB. Der Speicherplatz liegt bei maximal 2 TB. Das 13" MacBook Pro bietet ebenfalls den M2-Chip und bis 2 TB Speicherplatz. Auf Wunsch können Sie den Arbeitsspeicher auf bis zu 24 GB erweitern. Und wenn Sie auch beim Speicherplatz mehr brauchen, können Sie diesen bei den MacBook-Pro-Modellen mit 14" und 16" auf 8 TB aufstocken.

Apple macht zwar traditionell keine Angaben zur konkreten Akkukapazität seiner Geräte – gibt aber Anhaltspunkte, die beim Vergleichen helfen. Die Akkulaufzeit aller iPads beträgt laut Apple zehn Stunden beim Surfen im WLAN. Bei MacBooks sind es unter denselben Bedingungen bis zu 15 Stunden (MacBook Air, M2) beziehungsweise bis zu 17 Stunden (13" MacBook Pro, M2).

MacBook vs. iPad: Die Anschlüsse

Externe Festplatte, zweiter Monitor, USB-Stick: Möchten Sie externe Geräte anschließen, sind Sie mit einem MacBook besser bedient. Alle Modelle bieten mindestens zwei Thunderbolt/USB-4-Anschlüsse und Kopfhörerport (Klinke). Bei den beiden großen MacBook-Pro-Modellen kommen weitere Anschlüsse dazu, etwa HDMI und Speicherkartensteckplatz (SD).

Tablets von Apple bieten jeweils nur einen Anschluss. Abhängig vom Modell ist das entweder eine USB-C-, Lightning- oder Thunderbolt/USB-4-Buchse. Brauchen Sie mehr, müssen Sie sich einen USB-Hub zulegen.

Apple iPadOS 16
Foto: Apple Inc.

MacBook vs. iPad: Kameras und Stiftbedienung

Um Fotos aufzunehmen und Notizen oder Skizzen per Hand zu erstellen, ist ein iPad eine gute Wahl. Alle Tablet-Modelle sind mit Front- und Rückkameras ausgestattet. Das iPad Pro hat beispielsweise eine Weitwinkel‑ und Ultraweitwinkelkamera mit 12 beziehungsweise 10 Megapixeln sowie eine Selfie-Kamera mit 12 Megapixeln. 4K-Videoaufnahmen sind kein Problem. Ein MacBook ist nur mit einer Webcam ausgerüstet, die sich hauptsächlich für Videoanrufe eignet.

Kreativ tätig werden können Sie auf iPads obendrein mit dem optional erhältlichen Apple Pencil: Alle Modelle unterstützen den Einsatz dieses Stiftes. Auf MacBooks ist er nicht einsetzbar.

MacBook vs. iPad: Die Displays

Apple-Laptops und -Tablets gibt es in verschiedenen Größen. Die Tablets haben Bildschirmdiagonalen zwischen 8,3 und 12,9 Zoll. MacBook-Displays bieten zwischen 13,3 und 16,2 Zoll. Ein Vorteil großer Bildschirme ist, dass Sie mehr Details erkennen, ein Nachteil, dass das Gerät schwerer ist und beim Transport mehr Platz einnimmt.

Bei Auflösung, Bildwiederholrate und Helligkeit kommt es wieder darauf an, welche Modelle Sie vergleichen. So hat das iPad Pro mit 12,9 Zoll eine etwas bessere Auflösung als das MacBook Air. Das erkennen Sie an der höheren Pixeldichte von 264 ppi. Beim MacBook Air mit M2-Chip und 13,6 Zoll liegt sie bei 224 ppi.

Zudem ist der Bildschirm des iPad Pro mit 600 Nits heller, das MacBook Pro hat 500 Nits. Fürs iPad spricht zudem die hohe Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz, durch die Bewegtbilder flüssig dargestellt werden. Zum Vergleich: Das MacBook Air bietet nur 50 bis 60 Hertz. Nur die Pro-Modelle mit M-Chip unterstützen „ProMotion“ für eine hohe Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz.

Apple macOS Ventura
Foto: Apple Inc.

Fazit: Was ist besser – iPad oder MacBook?

Die Frage, ob MacBook oder iPad das bessere Gerät ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Bei einigen Features hat der Apple-Laptop die Nase vorn, bei anderen das Tablet. Bei der Entscheidung kommt es auf Ihre Ansprüche an.

Nutzten Sie das Gerät hauptsächlich zum Arbeiten, ist ein MacBook wahrscheinlich die richtige Wahl. Es bietet mehr Speicherplatz und Anschlussmöglichkeiten, eine Tastatur sowie eine höhere Leistung. Ein iPad eignet sich, wenn Sie ein kompaktes, leichtes und vielseitiges Device suchen – etwa zum Fotografieren, Zeichnen mit Apple Pencil, Spielen, Erledigen von Alltagsaufgaben oder Filmschauen.

Zudem sollten Sie bedenken, dass Sie iPads mit Zusatztastatur im Handumdrehen in Laptops verwandeln können. Das ist zum Beispiel eine sinnvolle Option, wenn Sie das iPad als Gerät für die Uni nutzen, da Sie dadurch besonders flexibel sind.

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