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Beste Gaming-Maus 2021

Empfehlenswerte Modelle für Spieler

Mit einer Gaming-Maus trifft man Ziele im Spiel schneller und genauer. Kabelgebundene und kabellose Mäuse sind inzwischen ähnlich gut, aber Wireless-Mäuse kosten oft etwas mehr Geld. Wir verraten, was eine gute Gaming-Maus ausmacht – und empfehlen einige der besten Modelle des Jahres 2021 mit und ohne Kabel.

  Lesedauer: 5 Minuten

Gaming-Maus
Foto: PonyWang/Getty Images

Präzision: Gaming-Mäuse haben einen für Spiele optimierten Sensor. Er dient dazu, dass Sie etwa in Ego-Shootern Ihre Ziele schnell präzise treffen und in Strategiespielen sofort die richtigen Einheiten auswählen können. Die Empfindlichkeit des Sensors können Sie meist mit einem Button einstellen und in der Software noch genauer festlegen.

Ergonomie: Damit Sie bei längeren Gaming-Sessions keinen Krampf in der Hand bekommen und alle Buttons schnell erreichen, gibt es Gaming-Mäuse in unterschiedlichen Größen und Bauweisen und auch Modelle speziell für Linkshänder.

Kabellos: Das Kabel kann stören, wenn schnell präzise Eingaben erforderlich sind. Es stellt einen gewissen Widerstand dar, der sich schwer vorhersehen lässt. Darum sind immer mehr kabellose Mäuse bei Gamern beliebt.

Mäuse für bestimmte Genres: Es gibt Gaming-Mäuse, die für bestimmte Spielgattungen wie Shooter oder Online-Rollenspiele entwickelt wurden. Sie haben spezielle Zusatztasten wie eine Sniper-Taste oder ein Nummernpad.

Design: Gaming-Mäuse fallen oft mit ihrem typischen Design auf. Will heißen, sie bieten bunte, individuell einstellbare RGB-Lichter und in der Regel ein schwarzes Gehäuse.

 

Gaming mit Maus
Foto: StefaNikolic/Getty Images

Einige der besten Gaming-Mäuse des Jahres 2021

„Razer Viper 8K": Großartig für schnelle Shooter

Die „Razer Viper 8K" bietet eine Abtastrate von 8.000 Hertz. Die Maus kann ihre Position und Eingaben bis zu einmal pro alle 0,125 Millisekunden an den Rechner übermitteln – das bedeutet eine praktisch verzögerungsfreie Übertragung und enorme Geschwindigkeit. Abseits davon gibt es optische Mausschalter der zweiten Generation für präzise Klicks und einen integrierten Speicher für fünf Profile, die Tastenzuweisungen und Makros sichern. Die Maus wiegt leichte 71 Gramm, der aktuelle Sensor Razer Focus+ mit einer Auflösung von 20.000 dpi gilt als sehr genau. Für kompetitive Spieler mit einem High-Refreshrate-Monitor ist die „Razer Viper 8K" eine der besten Gaming-Mäuse.

Razer Viper 8K
Foto: Razer

Logitech Pro X Superlight: Kabellos und superleicht

Die „Logitech Pro X Superlight" wiegt gerade einmal 63 Gramm. So können Sie sie geschwind bewegen – umso mehr, weil die Maus auf ein Kabel verzichtet und eine sehr glatte PTFE-Gleitfläche auf ihrer Unterseite angebracht ist. Es gibt einen HERO-25K-Sensor, der sehr präzise und mit geringer Verzögerung arbeitet, und eine lange Akkulaufzeit von bis zu 70 Stunden. Leider fehlt ein physischer dpi-Umschalter, hier müssen Sie zur Software greifen, und die Palm-Grip-Haltung mit der Handinnenfläche ist bei dieser Maus nicht gut möglich. Sie halten sie eher in den Fingerspitzen.

Logitech Pro X Superlight
Foto: Logitech

„Logitech G203": Günstig und gute Gaming-Maus

Eine gute Gaming-Maus muss nicht viel kosten. Die „Logitech G203" ist solide verarbeitet, hat einen präzisen Sensor, programmierbare Tasten, einen dpi-Schalter und ein leichtes Gehäuse. Die ausgereifte Software weiß auch zu überzeugen, und die Beleuchtung ist das Tüpfelchen auf dem I. Für große Hände ist die Maus allerdings etwas schmal. Kompetitive Spieler und Gamer mit hochauflösendem Monitor wünschen sich eine höhere Auflösung als die 8.000 dpi der „Logitech G203".

Logitech G203
Foto: Logitech

„Corsair M55 Pro RGB": Auch für Linkshänder

Dank ihres symmetrischen Designs eignet sich die „Corsair M55 Pro RGB" sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder. Sie ist wertig verarbeitet, bietet frei konfigurierbare Buttons, einen dpi-Schalter und ein hübsches RGB-LED-Logo. Der Sensor ist nichts Besonderes, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in Ordnung. Gerade für Linkshänder ist die Corsair eine Option.

„Roccat Burst Pro": Leichte Gaming-Maus mit trendigem Design

Die „Roccat Burst Pro" setzt auf das trendige Honigwaben-Design: In das Gehäuse gebohrte Löcher sorgen dafür, dass die Maus an Gewicht verliert. Mit nur 68 Gramm ist sie auch wirklich leicht. Zum Glück sind bei diesem Modell die Löcher von einer transparenten Schicht abgedeckt, so ist das Innere nicht schmutzanfällig. Es gibt einen präzisen 16.000-dpi-Sensor und stabile optische Titan-Switches für die Maustasten. Auch ein dpi-Schalter und PTFE-Mausfüße für müheloses Gleiten sind an Bord. Die RGB-Beleuchtung hinter den Waben passt sich an Ihren Spielstil an und lernt dazu.

„Razer Naga Pro": Kabellose Top-Maus für MMO-Spieler

Die „Razer Naga Pro" zählt zu den besten Mäusen für Fans von Massively Multiplayer Online Games wie „World of Warcraft“ und „The Elder Scrolls Online“. Zu den austauschbaren Seitenteilen zählt ein Element mit zwölf Tasten, die manche MMO-Spieler gern direkt an der Maus nutzen. Es gibt auch Seitenteile mit den passenden Buttons für Battle-Royale-Shooter und für klassische Ego-Shooter. Die kabellose Maus erreicht eine Akkulaufzeit von ganzen 100 Stunden, sie bietet zudem den Sensor Razer Focus+ mit 20.000 dpi und optische Maus-Switches. Wer mag, kann die Maus auch via Kabel betreiben.

Razer Naga Pro
Foto: Razer

Kaufberatung: Welche Gaming-Maus passt zu Ihnen?

Mit Kabel oder kabellos?

Mäuse wie die Logitech Pro X Superlight und die Razer Naga Pro verzichten auf das störende Kabel. Dank der langen Akkulaufzeiten müssen Sie die Geräte nur selten aufladen. Das Kabel kann vor allem bei schnellen Spielen in den Weg kommen, aber ob es wirklich stört, empfindet jeder Spieler anders. Kabellose Mäuse kosten oft etwas mehr als Modelle mit Kabel.

Besondere Ausstattung?

Die leichte Bauweise und das Honigwabendesign von Mäusen wie der Roccat Burst Pro sind derzeit besonders beliebt. Das geringe Gewicht hat praktische Vorteile, wenn man die Maus schnell bewegen möchte. Die Abtastrate von 8.000 Hertz der Razer Viper 8K ist vor allem für kompetitive Spieler mit einem rasanten Monitor mit 240 oder 360 Hertz interessant, die das letzte Fünkchen Präzision brauchen.

Welche Maus passt zu welchem Spieler?
Foto: mihailomilovanovic/Getty Images

Eine Maus für ein bestimmtes Genre?

Die Razer Naga Pro hat drei austauschbare Seitenteile mit verschiedenen Buttons für unterschiedliche Genres, die manche Spieler bevorzugen. Games werden aber eigentlich für normale Tastaturen und Mäuse optimiert, und insofern ist es Geschmacksache, ob Sie eine solche Spezialmaus bevorzugen.

Ergonomie: Groß, klein, Linkshänder?

Die Ergonomie gehört zu den wichtigsten Aspekten einer Gaming-Maus. Leider ist schwer vorherzusagen, wie gut eine Maus in den Händen liegt. Am besten, Sie probieren es in Ihrem Elektronikmarkt aus. Linkshänder müssen darauf achten, dass die Maus speziell für sie geeignet ist – wie etwa die Corsair M55 Pro RGB.

Wie viel dpi brauchen Sie?

Es gibt auch Kriterien, mit denen Hersteller gern werben, deren Nutzen aber nicht eindeutig ist. Die Mäuse haben zum Beispiel unterschiedlich viel dpi, womit die Auflösung des Sensors gemeint ist. Ob eine Maus 12.000 oder 16.000 dpi hat, sagt als solches wenig aus, wichtiger ist die Qualität des Sensors.

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