von: mediamag.at-Redaktion

Bodyweight Training

Topfit im Handumdrehen

Einen durchtrainierten Körper bekommen, ganz ohne Hanteln, Geräte oder Fitnessstudio? Klingt unmöglich, ist aber die einfachste Sache der Welt. Schließlich haben wir das beste Fitness-Gerät jederzeit mit dabei: den eigenen Körper!

Bodyweight-Training
Foto: Zoran Zeremski/iStock

Der aktuelle Trend zum Bodyweight-Training – also zu Fitness-Übungen ganz ohne Hilfsgeräte – ist gleichermaßen aktuell wie zeitlos. Denn auch mega-hippe Trainings-Apps wie „Freeletics“ setzen zumeist auf uraltes Wissen: Mit Trainings-Klassikern wie Liegestütz, Kniebeugen oder Sit-Ups hielten sich anno dazumal schon Oma und Opa in Form.

Unkompliziert, flexibel und kostenlos

Die Gründe für die neue Beliebtheit des Trainings mit dem eigenen Körpergewicht sind einleuchtend: Es spart Zeit – die Anfahrt zum Fitnessclub und Parkplatzsuche fallen weg. Es spart Geld – die Mitgliedschaft in der Muckibude kostet schnell bis zu tausend Euro pro Jahr. Man bestimmt selbst, was, wann, wo, wie intensiv und wie lange man trainiert. Und nicht zuletzt sind die Effekte groß, das Verletzungsrisiko hingegen gering.

Maximale Performance

Die gute Nachricht: Es zählt nicht, wie viel Zeit man am Stück trainiert. Schon drei Mal zehn Minuten intensives Training am Tag reichen, um schnell spürbare Effekte zu erzielen und die Motivation zu halten. Die freien Übungen mit dem eigenen Körpergewicht beanspruchen den gesamten Bewegungsapparat, während Trainingsgeräte im Club die Muskulatur zumeist nur isoliert und zweidimensional beanspruchen. Komplexe Bewegungsabläufe wie Liegestütz, Kniebeugen oder Unterarmstütz in verschiedenen Varianten hingegen erreichen auch die Tiefenmuskulatur – und das macht auf Dauer den entscheidenden Unterschied.