von: mediamag.at-Redaktion

Die optimale Technik für Videokonferenzen

Vorbereitungen für perfekte Meetings

Damit die berufliche Besprechung auch aus dem Homeoffice reibungslos verläuft, sollte man eine kurze Checkliste durchlaufen. Hier sind die wichtigsten Punkte.

Die optimale Technik für Videokonferenzen finden.
Foto: fizkes/iStock

Rund 20 % aller Österreicher sind laut Statistik Austria im weiteren Verlauf der Pandemie ins Homeoffice übersiedelt und viele arbeiten punktuell von zuhause aus. Wer mit seinen Vorgesetzten, Kollegen und Geschäftspartnern aus dem heimischen Büro Kontakt halten möchte, greift in vielen Fällen zu einer Videokonferenz, um sich auszutauschen und abzusprechen. Damit das virtuelle Meeting auch ungestört verläuft, gilt es ein paar Punkte zu beachten.

Die Auswahl des geeigneten Chatprogramms ist wichtig.
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1. Das richtige Videokonferenz-Tool aussuchen

Die Zahl der Videochat-Anbieter ist seit Beginn der Pandemie angewachsen, doch jedes Programm oder jede App hat unterschiedliche Vorzüge und Nachteile. Dabei sollte man sich im Vorfeld genau überlegen, wie das Meeting ablaufen soll. Werden Extras benötigt wie etwa Bildschirmfreigabe oder Instant Messaging, sollte das in die Auswahl des Tools einfließen. Zudem sollte sichergestellt sein, dass sich die Gesprächspartner unkompliziert und sicher einloggen können.

Das richtige Programm oder die optimale App für die Videokonferenz aussuchen.
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2. Audio und Video checken

Wer professionelle Qualität im Meeting erzielen möchte, setzt auf eine qualitativ hochwertige Webcam und ein Headset. In vielen Notebooks ist bereits eine Kamera eingebaut, dabei ist man allerdings auf einen bestimmten Blickwinkel fixiert. Wer die Kameraperspektive anpassen möchte, sollte auf eine externe Webcam setzen. Headsets sind für eine optimale Sprachqualität dem eingebauten Notebook-Mikrofon vorzuziehen, um Hall oder Echoeffekte zu vermeiden. Bevor das Meeting startet, sollte man auf jeden Fall ausprobieren, ob Headset und Kamera auch wirklich funktionieren. Manche Videochats bieten dazu eigene Testfunktionen an. Alle Komponenten – auch das Notebook – sollten entweder voll aufgeladen oder an eine Stromquelle angesteckt sein.

Ein Headset sorgt für gute Verständlichkeit.
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3. Internetverbindung prüfen

Nicht nur die Hardware, auch das Netzwerk sollte vor Beginn des Meetings einer Prüfung unterzogen werden. Bei einer nicht stabilen Internetverbindung kann das Bild während des Chats zu pixeln beginnen und die Qualität des Audiosignals lässt merklich nach. Auch die anderen Teilnehmer können dann die eigene Stimme eventuell nur mit Aussetzern hören. Zum Test gibt es spezielle Internetseiten, die die Qualität der eigenen Internetverbindung prüfen, wie zum Beispiel der RTR-Netztest.

Langsames Internet kann bei der Videokonferenz zur Geduldsprobe werden.
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4. Schnelle Anbindung im Homeoffice

Ist das Homeoffice weit vom Router entfernt, helfen sogenannte „Powerline“-Adapter von devolo, die in die Steckdose eingesteckt werden und zur Datenübertragung die Stromleitung benutzen. Tipp: Die Powerline-Geräte bieten meist auch einen LAN-Anschluss, an den man das Notebook während des Meetings anschließen kann. Insgesamt können in einem Netzwerk bis zu acht Powerline-Adapter installiert werden.

Mesh-WLAN mit dem Powerline-Adapter von devolo.
Foto: devolo

5. Perfekte Umgebung schaffen

Um für die Gesprächspartner eine optimale Kulisse einzurichten, am besten für einen neutralen Hintergrund sorgen. Manche Videochat-Programme bieten spezielle Einstellungen an, mit denen der Background unscharf gezeichnet werden kann. Oft wird auch die Möglichkeit geboten, ein Hintergrundbild einzublenden. Um unerwünschte Reflexionen zu vermeiden, sollte kein auffälliger Schmuck getragen werden, auch zu grelle Muster auf der Kleidung lenken die Aufmerksamkeit von den eigenen Worten ab. Am besten man wählt für die Dauer der Besprechung einen ruhigen Raum in der Wohnung, um auch sicher ungestört zu bleiben.