Haushalt

Zitruspresse oder Entsafter?

Kaufhilfe für Vitaminfans

Orangen, Mandarinen und Grapefruits lassen sich perfekt in einen köstlichen Frühstückssaft verwandeln. Doch was ist das Gerät der Wahl? Zitruspresse oder Entsafter?

Kaufhilfe: Passt eine Zitruspresse oder ein Entsafter besser zu mir?
Foto: Rawpixel/iStock

Vitamine im Vormarsch

In der kalten Jahreszeit schützt Vitamin C den Körper vor Erkältungen und Virusinfektionen. Es ist auch für die einfachere Aufnahme von Eisen und Kalium im Körper verantwortlich. Zudem kräftigt es das Bindegewebe und hilft dem Körper bei Müdigkeit. Eine feine Dosis des Allround-Vitamins kann man sich gleich zum Frühstück in Form eines köstlichen Orangensafts gönnen. Doch mit welchem Gerät holt man am besten den Saft aus der Frucht? Zitruspresse oder Entsafter? Hier ist ein Überblick.

Eine manuelle Saftpresse.
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Manuelle Zitruspressen

Wer ein bisschen Krafteinsatz am Morgen nicht scheut und nur wenige Früchte auspressen möchte, kann zu einer manuellen Zitruspresse greifen. Die meisten Modelle bestehen aus Plastik und werden aus zwei Teilen zusammengesetzt: dem spitzen Presskegel und dem darunterliegenden Saftbehälter. Der Vorteil: Sie sind schnell einsatzbereit und können nach Gebrauch einfach in den Geschirrspüler wandern. Mit diesen Küchenhelfern können Orangen, Zitronen, Limetten, Grapefruit und Mandarinen ausgepresst werden. Wer experimentierfreudig ist, kann sich auch an Granatäpfeln und Kiwis versuchen.

Tipp: Vor dem Auspressen Orangen und vor allem Zitronen mit der Hand auf dem Schneidbrett rollen. Dann lassen sie sich nachher besser auspressen. Früchte immer quer zu den Fruchtspalten aufschneiden.

Elektrische Saftpresse
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Elektrische Zitruspressen

Diese Variante ist für größere Familien geeignet oder wenn mehr Saft produziert werden soll. Auch für Menschen, die morgens keine große Kraftanstrengung aufbringen wollen stellen sie die richtige Wahl dar. Sie sind allerdings nur für das Verarbeiten von Zitrusfrüchten geeignet. Die Saft-Ausbeute ist mit elektrischen Modellen größer als mit manuellen Pressen. Modelle mit Druckerkennung starten automatisch, sobald der Presskegel belastet wird und stoppt, wenn man die Frucht wieder entfernt.

Tipp: Die Orangen auf dem Presskegel leicht schräg rotieren, damit alle Segmente der Frucht gut erfasst und ausgepresst werden.

Ein Entsafter
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Entsafter

Die Spezialisten unter den Pressen sind richtig, wenn nicht nur Zitrusfrüchte zu Saft verarbeitet werden sollen, sondern auch andere Früchte wie zum Beispiel Ananas oder Heidelbeeren. Sie sind außerdem größer und verfügen meist über eine breitere Palette an Zubehör. Zum Einsatz kommt in vielen Fällen die Zentrifugalkraft. Das bedeutet, dass ein mit bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute rotierender Behälter im Gerät den Saft aus den Fruchtstücken herausschleudert. Über einen Ausgießer wird dieser direkt ins Glas geleitet.

Achtung: Ein Zentrifugalentsafter sorgt für hohe Lärmentwicklung. Wer seine Liebsten am Morgen mit einem frischen Glas Orangensaft überraschen möchte, sollte lieber zu einer manuellen oder einer elektrischen Zitruspresse greifen.

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