von: mediamag.at-Redaktion

Rezepte: 3 Mal Smart Cooking

Herbstgerichte, schnell und einfach zubereitet

Smart Cooking heißt stressfrei kochen. Und das geht auch, ohne dass die Küche im Chaos versinkt oder Sie stundenlang über den Kochtöpfen stehen – mit den richtigen Geräten und diesen drei Rezeptideen.

Smart Cooking macht Spaß.
Foto: Petar Chernaev/iStock

Wenn es schnell gehen muss, greifen viele zu Fast Food oder einem belegten Brot. Aber: Für eine schöne, warme Mahlzeit gibt es einfach keine Ersatzbefriedigung. Deshalb stellen wir Ihnen drei Rezepte vor, um mit Smart Cooking echten Genuss auf den Teller zaubern – mit geringem Einsatz.

Rezept für eine Smart Cooking-Suppe.
Foto: Kneipp Verlag

Rotkraut-Kastanien-Cremesuppe mit Apfelcroûtons

Ein Rezeptbuch für schnelles, veganes und basisches Kochen.
„100 Blitzrezepte Vegan & basisch. Die gesündeste Art des Kochens (100 Rezepte)“ von Johann und Gabi Ebner (Kneipp Verlag). Foto: Kneipp Verlag

Zutaten für zwei Portionen

400 g Rotkraut (Rotkohl),
2 EL Ume Su,
100 g Zwiebeln,
3 EL Traubenkernöl,
1 TL Anissamen (ganz),
1 TL Fenchelsamen (ganz),
1 TL Kümmel (gemahlen),
1 TL Salz, 2 l Basenfond,
1 kleines Stück Zimtrinde,
200 g gekochte Kastanien,
150 g Äpfel, 1 EL Traubenkernöl,
1 EL Sojasahne,
1 EL Walnussöl und
1 Handvoll Kresse zum Garnieren.

Zubereitung

Rotkraut in Streifen schneiden. Mit 1 EL Ume Su marinieren und durchkneten. Zwiebeln fein schneiden und in Traubenkernöl glasig anschmoren, das marinierte Rotkraut dazugeben. Mit Anis, Fenchel, Kümmel und Salz würzen, kurz durchschwenken, mit Basenfond aufgießen, Zimtrinde dazugeben und 15 Minuten weichkochen lassen. Die Kastanien beimengen und weitere fünf Minuten köcheln lassen. Inzwischen die geschälten Äpfel in kleine Würfel schneiden. In Traubenkernöl leicht schmoren, mit etwas Ume Su würzen. Warm stellen. Zimtrinde aus der Suppe entfernen, die Suppe fein pürieren. Mit dem restlichen Ume Su abschmecken. In Suppenteller oder -tassen füllen. Warme Apfelcroûtons darüber geben, mit Sojasahne und Walnussöl beträufeln, mit Gartenkresse garnieren.

Rezept für ein Smart Cooking-Gericht.
Foto: Hubertus Schüler/Becker Joest Volk Verlag

Hühnerbrust mit Hokkaido, Hummus & Honig

Ein Buch voller schneller Rezeptideen.
„Smart Cooking“ von Björn Freitag (Becker Joest Volk Verlag). Foto: Hubertus Schüler/Becker Joest Volk Verlag

Zutaten für zwei Portionen:

300 g Hokkaidokürbis (entkernt),
2 Hühnerbrüste mit Haut (à 150 g),
½ Bund glatte Petersilie,
200 g gekochte Kichererbsen,
Meersalz,
Rapsöl,
EL Honig,
1 Knoblauchzehe,
Saft von einer ½ Zitrone,
1 Prise gemahlener Kreuzkümmel und
Chilipulver nach Belieben.

Zubereitung

Backofen auf 180 °C Umluft (Grill) vorheizen. Kürbis waschen und mit Schale in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Hühnerbrüste und Kürbis leicht salzen und auf ein geöltes Blech legen. Im Ofen etwa 18 Minuten lang garen. Danach den Kürbis mit Honig bepinseln. Knoblauchzehe und Petersilie hacken. Kichererbsen abtropfen lassen und mit etwas Rapsöl, Zitronensaft, Knoblauch, Petersilie, Salz und Kreuzkümmel zu Hummus mixen. Mit dem Huhn und Kürbis anrichten. Eventuell mit etwas Chilipulver nachwürzen.

Rezept für ein Smart Cooking-Ofengericht.
Foto: Michael Rathmayer/Pichler Verlag

Bratl in der Rein

Ein Buch voller einfacher, traditioneller Gerichte.
„Bratl & Co – Oberösterreichische Klassiker“, Ingrid Pernkopf und Renate Wagner-Wittula (Pichler Verlag). Foto: Michael Rathmayer/Pichler Verlag

Zutaten für 4-6 Portionen

1–1,5 kg Schweinsbraten mit Schwarte (Schopf, Schulter, Karree, Schlögel, Bauch; auch gesurt),
30 g Schweineschmalz oder Öl,
Salz und Pfeffer,
Kümmel,
zerdrückter Knoblauch zum Einreiben,
3 Knoblauchzehen zum Mitbraten,
500–700 ml Rindsuppe oder Wasser (evtl. teilweise durch Bier oder Most ersetzt), dunkles oder helles Bier zum Begießen und Stärke nach Bedarf.

Zubereitung

Wenn möglich, das Fleisch bereits am Vortag oder einige Stunden vor der Zubereitung kräftig mit Salz, Pfeffer, Kümmel sowie zerdrücktem Knoblauch einreiben und mit Frischhaltefolie abgedeckt ziehen lassen. Bratenform (Rein) bodenbedeckt mit Wasser füllen, Schmalz zugeben und erhitzen. Braten mit der Schwarte nach unten einlegen, im vorgeheizten Backrohr (ca. 190 °C) 20 Minuten braten. Wenden und die Schwarte mit einem scharfen Messer in regelmäßigen Abständen der Länge und der Breite nach ein-, aber nicht bis zum Fleisch durchschneiden.

Je nach Größe weitere 1 ½ Stunden (oder länger) fertig braten. Währenddessen in einer Tasse etwas Bier mit Salz würzen und die Kruste wiederholt damit bestreichen. Bei Bedarf frische warme Suppe (oder Wasser) zugießen, damit der Braten nicht trocken wird. Nach etwa einer Stunde den Knoblauch zugeben und mitbraten. Ist das Fleisch fertig (beim Anstechen mit einem Spießchen tritt kein Blut, sondern nur klarer Saft aus), den Braten herausheben und auf einem Gitter über einer Abtropftasse im Rohr warmhalten. Für das Saftl den Bratensatz mit Suppe oder Wasser lösen und auf die gewünschte Konsistenz einkochen lassen. Bei Bedarf mit etwas angerührter Stärke binden. Saft abseihen und eventuell nachwürzen.