von: mediamag.at-Redaktion

40 Jahre Apple

Ein Blick hinter die Kulissen

Aus der Garage zum Branchenriesen: Bevor Apple Inc. zu einem der erfolgreichsten Unternehmen aller Zeiten aufstieg, mussten Steve Jobs und seine Mitstreiter so manche Schwierigkeiten überwinden. Hier ist ein etwas unüblicher Blick auf das Milliarden-Unternehmen.

40 Jahre Apple
Foto: Nikada / iStock

Fataler Irrtum

Apple wurde am 1. April 1976 mit einem Startkapital von nur 1.300 US-Dollar gegründet. Gearbeitet wurde in der Garage von Gründungsmitglied Steve Jobs, seine beiden Partner Steve Wozniak und Ronald Wayne legten ebenfalls Hand an. Letzterer verließ bereits nach elf Tagen das Unternehmen wieder. Dafür dürfte er sich heute grün und blau ärgern, für seine Anteile bekam er läppische 2.300 US-Dollar ausbezahlt – heute wären sie Milliarden wert.

Ein Kult wird geboren

40 Jahre Apple
Foto: ED UTHMAN / Flickr / CC BY-SA 2.0

Der erste Computer wurde noch im Jahr 1976 auf den Markt gebracht und hieß „Apple I“. Um die Entwicklung des Geräts zu finanzieren, verkaufte Steve Jobs sogar seinen fahrbaren Untersatz, einen VW-Bus. Heute ist ein Exemplar des Computers im Smithsonian Institute in Washington ausgestellt. Weltweit gibt es noch sechs funktionierende Geräte des Modells.

Der Firmenname wurde von Steve Jobs geprägt, der unter Druck stand, einen Namen abzuliefern. Da er grade von einer Obstdiät zurückgekehrt war, entschied er sich für den Namen Apple. Außerdem würde man künftig vor dem Mitbewerber Atari im Telefonbuch eingetragen, wie Jobs gerne augenzwinkernd hinzufügte.

Desktop-Pioniere

Apple Lisa
Foto: APPLE/WIKIMEDIA COMMONS/PUBLIC DOMAIN

Mit dem Macintosh wurde die grafische Benutzeroberfläche, wie wir sie heute kennen, eingeführt. Dazu zählen das Fenster-System, „Drag and Drop“ und ein Papierkorb. Auch die anklickbaren Icons wurden damals geprägt.

Trotz der Erfolge mit dem Macintosh verließ Steve Jobs 1985 im Streit seine Firma und gründete das Unternehmen NeXT. Erst 1995 kehrte er auf Umwegen in den Konzern zurück, als Apple seine Firma aufkaufte. Zwei Jahre später wurde er Geschäftsführer und lenkte das finanziell angeschlagene Unternehmen wieder auf die Erfolgsspur.

Ikonen des Designs

Das Aussehen seiner Produkte übertrug Steve Jobs dem jungen Designer Jonathan Ive. Bevor er Kult-Objekte wie den iPod oder das iPhone entwarf, stylte der Brite Zahnbürsten, Mikrowellengeräte und Toiletten für ein kleines Londoner Studio. Auch für den iMac zeichnet er verantwortlich.

Ein Meilenstein des Designs bzw. der Architektur ist der neue Campus von Apple in Cupertion. Es gleicht einem ringförmigen Raumschiff aus Metall und Glas, das sich in der Wüste von Kalifornien niedergelassen hat. Nach seiner Fertigstellung soll er 13.000 Mitarbeiter beherbergen, ein 3.000 Menschen fassendes Café und ein riesiger Sportbereich sind ebenfalls vorgesehen.