von: mediamag.at-Redaktion

5 neue Funktionen von Android Nougat

Das Betriebssystem erscheint im Oktober

Google startet im Herbst mit seinem neuen Betriebssystem durch. Dieses wollen die Entwickler, die den Namen „Nougat“ über einen Wettbewerb in der Android-Community ermittelt haben, ab Oktober veröffentlichen. Aber was genau verbirgt sich hinter dem Nachfolger von „Marshmallow“? Wir haben uns die neue Software genauer angesehen.

Ab Oktober erscheint Google neues Betriebssystem „Nougat“.
Foto: Nicolas McComber/iStock

1. Multi Window/Splitscreen

Möchte man zwei Apps gleichzeitig am Bildschirm darstellen, drückt man in der aktuellen Anwendung auf den Button unten rechts etwas länger, es erscheint eine Tab-Übersicht aller geöffneten Programme. Die gewünschte Applikation auswählen, und schon werden zwei Fenster untereinander angezeigt. Die Anzeigengröße der Apps lässt sich durch einfaches Scrollen anpassen. 

2. Schnell-Einstellungen überarbeitet

Im Benachrichtigungs-Menü sind jetzt Schnell-Antworten möglich. Sobald eine ankommende Nachricht angezeigt wird, kann im Sperr-Bildschirm die Message mit einem Finger-Tipp in derselben Zeile beantwortet werden, ohne dass sich die Nachrichten-App öffnet.

Enthüllung der neuen Android Statue

3. Themes für Google Keyboard

Kreativ wird es im Menüpunkt „Google Keyboards“: Dort kann die Smartphone-Tastatur mit verschiedenen Designs oder mit einem Foto aus der Galerie als Keyboard-Hintergrund ausgewählt werden.

4. Einfache Systemupdates

„Seamless“ heißt das Zauberwort, mit dem Google seine nahtlosen Updates durchführen will. Genauer sieht dies so aus: Die Updates werden automatisch heruntergeladen (je nach WLAN-Verfügbarkeit), danach wird die neue Software auf eine zweite Partition installiert. Wird das Smartphone neu gestartet, aktiviert sich dieser Teil, und die neue Version wird geöffnet. Somit muss der Nutzer das Update nicht untätig aussitzen.

5. Sicherheit

Einer der größten Schwachstellen eines Systems sind Viren, die sich über App-Downloads außerhalb des Play Stores einschleichen können. In den Einstellungen werden nun die Apps mit ihrer Herkunft angezeigt. Das sorgt für einen besseren Überblick, wenn man Anwendungen aus Drittquellen (z.B. über den Browser) lädt. Google hat auch den „Verified Boot“ (dieser verhindert das Einnisten von Schadsoftware) und die Sicherheitszertifikate für verschlüsselte Verbindungen überarbeitet.