von: mediamag.at-Redaktion

So funktioniert veganes Backen

Keks und Kuchen ohne Ei und Milchprodukte

Vegane Teige ganz ohne tierische Produkte liegen absolut im Trend und kommen ohne Ei, Milch, Butter und Schlagobers aus. Dennoch liegt der Geschmack bei 100 Prozent.

Veganer Kuchen schmeckt intensiv nach Schokolade.
Foto: PamelaJoeMcFarlane/iStock

1. Pflanzendrink statt Milch

Sehr einfach wird Kuhmilch ersetzt. Statt dessen einfach im Verhältnis 1:1 Pflanzendrinks aus Reis, Hafer, Mandeln oder Soja verwenden.

2. Veganer Ei-Ersatz

Statt Hühnereiern können reife Bananen, Apfelmus, Stärke oder ein Gemisch aus Chia-Samen und Wasser oder Leinsamen mit Wasser verwendet werden. Eischnee gelingt mit Aquafaba (Kochwasser von Kichererbsen oder Bohnen).

3. Alternativen zu Butter

Mit Kokosfett oder Pflanzenöl (Tipp: hochwertiges, hitzebeständiges Backöl verwenden) kann unkompliziert auf tierische Butter verzichtet werden.

Vegane Teige nicht zu lange rühren, wenn sie flaumig werden sollen.
Foto: GMVozd/iStock

4. Mit Schlag

Soll Schlagobers ersetzt werden, ist es wichtig, pflanzliche Alternativen zu verwenden, die aufgeschlagen werden können. Es gibt Alternativen, die cremig und fest oder fluffig-leicht sind. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall.

5. Zubereitungstipps

Beim Backen selbst ist darauf zu achten, dass vegane Teigsorten nicht zu lange gerührt werden, damit sie flaumig werden. Massen ohne Ei und Milchprodukte werden sonst zäh und gehen nicht so gut auf. Einzige Ausnahme ist der Hefeteig. Um sicherzugehen, dass der vegane Kuchen nach dem Backen nicht zerbröselt, komplett auskühlen lassen, bevor er aus der Backform genommen wird.