von: mediamag.at-Redaktion

5 Tipps gegen Stress

So streichen Sie den Druck aus Ihrem Leben

Entschleunigung leicht gemacht: Wir haben fünf Tipps, wie Sie ab sofort entspannter leben.

Hygge auf dem Balkon.
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Stress ist nicht zwingend ein Feind, aber Dauerstress ist definitiv ungesund für Körper und Geist. Deshalb ist es wichtig, bestimmte Rituale zu schaffen, um für mehr Entspannung zu sorgen. Wir haben fünf Ideen, wie das gelingt:

1. Regelmäßige „Me-Time“

Ab und an etwas Zeit mit sich selbst und allein zu verbringen, ist unheimlich wichtig für einen ausgewogenen Geist – vor allem, wenn man etwas tut, das Freude bereitet. „Me-Time“ (englisch für „Zeit für mich“) bedeutet genau das. Das Smartphone auf lautlos schalten, ein Wellnessabend im eigenen Badezimmer einlegen, ein Spaziergang machen oder einfach mal ein Buch lesen: All diese Dinge schaffen ruhige Inseln im hektischen Alltag.

Hygge zuhause.
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Der dänische Trend-Begriff „Hygge“ (übersetzt in etwa „Gemütlichkeit“) kann ein guter Leitsatz dafür sein: Selbstgeschaffener, unkomplizierter Genuss ist unheimlich wohltuend, um zur Ruhe zu kommen.

Meditation hilft gegen den Stress.
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2. Sport, Meditation – oder auch beides

Wer meditiert, sich bewegt oder Achtsamkeits- und Atemübungen macht, baut nachweislich das Stresshormon Cortisol ab. Apps wie „Balloon“ und „Pacifica“ sowie bestimmte Tracker-Funktionen können dabei helfen, Meditation zu lernen oder bewusst zu atmen. Übrigens: Bewegung an der frischen Luft ist die beste Möglichkeit, das Stressgefühl schnell hinter sich zu lassen.

Spaß beim Sport.
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3. Ernährung

Die richtigen Lebensmittel können ebenfalls dazu beitragen, das Nervenkostüm zu stärken und so besser mit dem Alltagsstress umzugehen. Nüsse, Haferflocken, Süßkartoffel, Avocados und Fisch enthalten Vitamine und Mineralien, die den Nerven guttun.

Essen gegen den Stress.
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4. Ausreichend Schlaf

Gerade in stressigen Zeiten neigen wir dazu, uns zu wenig Schlaf zu gönnen. Versuchen Sie es umgekehrt und gehen Sie nach einem hektischen Tag so früh wie möglich zu Bett. Wer nicht gleich einschlafen kann, sollte zu Einschlafmethoden wie z. B. der „4-7-8“-Technik greifen.

Ausreichend schlafen
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5. „Downshifting“ und „Lagom“

„Downshifting“ (englisch für verringern oder runterschalten) bezeichnet einen Lifestyle-Trend, der grob gesagt auf „Weniger ist mehr“ setzt. Dabei ist nicht nur die Arbeitslast gemeint, sondern auch die Freizeitaktivitäten. Es geht darum, Prioritäten zu setzen: Was muss wirklich sein? Was kann delegiert, verschoben, abgesagt werden? Und: Was macht wirklich glücklich? Diese Art des Timemanagements ist ein verstärkter Fokus auf das Wesentliche im eigenen Leben.

Genug Bewegung bekommen.
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Auch das Schwedische „Lagom“ schlägt in die gleiche Kerbe: Das Wort, für das es keine direkte, deutsche Übersetzung gibt, bedeutet in etwa „genau richtig“ oder „nicht zu viel und nicht zu wenig“. Gemeint ist auch hier die richtige Dosis: Genug Bewegung machen, aber nicht übertrieben trainieren bzw. nicht alles auf einmal machen wollen, sondern eines nach dem anderen angehen.