von: mediamag.at-Redaktion

So geht’s: Bike auf E-Bike nachrüsten

add-e ist clevere E-Mobility-Lösung

Ein österreichisches Start-up hat mit add-e einen kleinen, leistungsstarken, nur zwei Kilo leichten Elektromotor entwickelt, mit dem sich jedes normale Fahrrad in kurzer Zeit zu einem modernen E-Bike umfunktionieren lässt.

Mit wenigen Handgriffen lässt sich ein Rad zum E-Bike umfunktionieren.
Foto: add-e

Nur wer ganz genau schaut, entlarvt ein mit add-e gepimptes Fahrrad als E-Bike. Die jungen Entwickler aus Villach haben die DriveUnit, das Herzstück des Antriebssystems, äußerlich unscheinbar designt und den Lithium-Polymer-Akku vollständig im Inneren einer Aluminium-Trinkflasche versteckt. Die Reibrollenantrieb-Technologie macht es möglich, dass gewöhnliche Fahrräder zu elektrisch betriebenen Bikes aufgerüstet werden können. Die Kraft der Antriebseinheit wird dabei ohne zusätzliches Getriebe mittels einer Rolle direkt auf den Hinterreifen übertragen. 

Der Akku ist als Trinkflasche getarnt.
Foto: add-e

Flotte Montage

Im Gegensatz zum Akku beim E-Bike fällt add-e überhaupt nicht auf: Ganz im Gegenteil, die Batterie schaut aus wie eine handelsübliche Trinkflasche. Besonders vorteilhaft ist, dass sich der Akku ohne großen Arbeitseinsatz montieren lässt. Man braucht also nicht zwingend mehrere add-e-Sets, wenn man mit unterschiedlichen Fahrrädern unterwegs sein möchte. Das flexible System ermöglicht eine rasche Montage binnen weniger Minuten. add-e wird in zwei Varianten produziert. Mit wahlweise 250 oder 600 Watt werden Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreicht. Weitere Informationen gibt es auch auf der Website add-e.at