von: mediamag.at-Redaktion

Fit werden im Wohnzimmer

Apps und Webseiten für die Fitness

Wer sagt denn, dass man das Zuhause verlassen muss, um fit zu bleiben? Mit Online-Studios und Apps halten Sie den Winterspeck auch daheim im Zaum.

Um fit zu bleiben muss man nicht ins Fitnessstudio gehen.
Foto: iStock/ilbusca

Keine faulen Ausreden

Ausreden, nicht ins Fitnessstudio zu gehen, gibt es mehr als Muskeln, die trainiert werden müssten: Das Wetter ist schlecht, der Sohn braucht das Auto, das Trainingsoutfit ist in der Waschmaschine, die Frisur passt heute nicht. Aber jetzt gibt es keine faulen Ausreden mehr, denn um fit zu bleiben, muss niemand das Haus verlassen.

Übungen können auch in der Wohnung jederzeit gemacht werden.
Foto: iStock/Leonardo Patrizi

Online und am Smartphone

Es gibt zahlreiche Fitnessstudios, die man ganz einfach auch online besuchen kann und viele Apps, die dabei helfen, den Trainingsplan einzuhalten.

fitnessRAUM“ ist ein Online-Studio, das 700 Kurse für über 20 Sportarten online anbietet. Darunter sind auch weniger schweißtreibende Aktivitäten wie Yoga, Pilates oder Meditation. Jeder kann mitmachen, egal ob Anfänger oder Profi. Wer glaubt, dass es ohne Trainer nicht geht, wird sich wundern, wie motivierend ein persönlicher Trainingskalender, der dokumentierte Kalorienverbrauch und Statistiken sein können.

Die Webseite kann auf dem Computer, dem Laptop, auf Smartphone und Tablet genutzt werden. Wenn also der Familien-PC gerade besetzt ist – einfach zum Handy greifen. Jeder abgeschlossene Kurs wird in einem Trainingstagebuch festgehalten, so dass man sich immer an seiner Leistung erfreuen kann.

Mit der App kann das Workout überall hin mitgenommen werden.
Screenshot: upmc mobile

Kurse können mit der App für Android oder iOS auf das Fernsehgerät gestreamt und am Smartphone für unterwegs mitgenommen werden.

Ähnlich funktioniert das Training bei „NewMoove“. Hier erstellt ein Personal Coach einen Trainingsplan, es gibt einen Trainingskalender und man wird erinnert, falls man wieder einmal das Training „vergisst“.

Der Personal Coach kann gewählt werden, es gibt weibliche und männliche Trainer. Unter den Trainingsprogrammen finden sich „Bauch-Beine-Po“, ein „Babybauch Ade Programm“, ein Programm zum Abnehmen, eines gegen Rückenschmerzen und noch einige mehr.

Die NewMoove-App kommt überall hin mit.
Screenshot: NewMoove

Die dazugehörige App liefert über 400 Videokurse, Kochvideos für eine gesunde Ernährung und kann mit der Desktop-Version synchronisiert werden, so dass keine Trainingseinheit verloren geht. Die App gibt’s für Android und iOS-Smartphones.

Fitness auf YouTube

Auch YouTube hat einiges zu bieten in Sachen Fitness. Zahlreiche Anbieter laden hier zum Mittrainieren ein und es macht Spaß, unter Anleitung etwas für die Gesundheit zu tun.

HappyAndFit “ zum Beispiel bietet viele verschiedene Kanäle an, etwa einen Pilates-, einen Yoga- oder einen Fitness-Kanal. So zeigt Corinna Frey im Fitness-Kanal, wie man ganz einfach das Bäuchlein zähmt, und sie beantwortet auch Fragen, die die User in den Kommentaren stellen.

Und Karo Wagner nimmt die User mit in die Welt des Yoga und zeigt die verschiedensten Übungen, die man zuhause nachmachen kann. Es gibt sogar eine Yoga-Übung gegen Kummer.

Der Smartphone-Trainer

Heute hat jeder seinen Trainer in der Hosentasche. Auf fast jedem Smartphone lässt sich eine Fitness-App installieren. Zu den beliebtesten zählt wohl Runtastic, wobei es hier auch Apps für Indoor-Sport gibt. „Runtastic Push-Ups PRO Trainer“, „Runtastic Squats PRO Trainer“ oder „Runtastic Sit-Ups PRO Trainer“ sind nur einige schweißtreibende Programme für das Smartphone.

S Health ist ein umfassender Begleiter in Sachen Fitness.
Screenshot: Samsung Electronics Co., Ltd.

Auch S Health von Samsung verfügt über verschiedenste Funktionen und zählt nicht nur die Schritte. Die App misst auch den Puls, zeichnet das Gewicht auf und verfügt über zahlreiche Trainingserweiterungen von Armbeugen bis Yoga, wobei hier nur die Zeit gezählt wird, wie lange man die jeweilige Sportart ausübt.