von: mediamag.at-Redaktion

Atmoph: Das smarte Fenster

Digitaler Blick in andere Welten

Wie wäre es, mitten in der Großstadt, umgeben von grauen Betonblöcken und eintönigen Fassaden, einen Meerblick zu bekommen? Oder ein behaglich knisterndes Kaminfeuer in Wohnungen zu erleben, in denen sich gar kein Kamin befindet? In diesen Fällen hilft „Atmoph Window".

Atmoph
Foto: Atmoph

Die Welt im Wohnzimmer

Was sich nach Magie anhört, setzt das japanische Start Up-Projekt Atmoph in die Wirklichkeit um. Mit einem klassischen Bilderrahmen umgeben, sorgt ein 27-Zoll-HD-Display dafür, dass Bilder aus aller Welt in das Büro oder die eigenen vier Wände einziehen.

Ob beruhigende Wälder aus Skandinavien oder belebte Küstenlandschaften Kaliforniens: Atmoph macht es durch Technik möglich, sich zurückzulehnen und für einen Moment innezuhalten. Die Idee zu seinem „smarten Fenster" hatte Erfinder Kyohi Kang, als er an einem trüben Tag aus dem Fenster sah und auf einen tristen Apartment-Komplex starrte.

Atmoph Fenster
Foto: Atmoph

Das virtuelle Urlaubsfoto

Damit das „Atmoph Window" dabei weit über die Möglichkeiten eines Gemäldes oder Posters hinausgeht, wird das virtuelle Wandbild von Sounds und Echtzeit-Übertragungen unterstützt. Per Live-Stream lassen sich jederzeit aktuelle Bilder von sogenannten „Atmoph Spots“ aus aller Welt in die eigenen vier Wände holen. So schaltet das Fenster beispielsweise live zum Sandstrand auf Hawaii oder zu einer dicht verschneiten Steppenlandschaft in Sibirien – mit echten Geräuschen versteht sich.

Laut Kickstarter-Kampagne sollen nach dem Start schrittweise neue Live-Kameras hinzukommen. Auch lassen sich weitere Szenen für das Atmoph Window per In-App-Kauf erwerben. Zudem ist geplant, dass Nutzer eigene Videoaufnahmen auf dem Atmoph Window abspielen und auf die Aufnahmen anderer Atmoph-Besitzer zugreifen können.

Mehr als nur ein Bildrahmen

Damit man beim Betrachten der Bilder nicht völlig den Alltag aus den Augen verliert, bietet Atmoph seinen Usern die Möglichkeit, via Terminkalender-App Wettervorhersagen oder die Uhrzeit am „Gemälde“ erscheinen zu lassen.

Zur Stromversorgung ist das virtuelle Wandbild mit einem Stromkabel ausgestattet, welches jedoch von einer ebenholzfarbenen Kordel umgeben ist und sich damit optisch kaum von der Wand abhebt. Nachdem das Start Up  mit seiner Kickstarter-Kampagne großen Erfolg feiern konnte, wird Atmoph bereits bald in Massenproduktion gehen.