von: mediamag.at-Redaktion

So trägt Mann jetzt Bart

Haare im Gesicht bleiben trendig

Die Haare im männlichen Gesicht dürfen auch 2017 bleiben. Doch ganz egal, ob Vollbart, Dreitagebart oder Schnauzer: Pflege muss sein!

Mann trägt wieder Bart.
Foto: iStock/RoBeDeRo

Wer glaubt, sich mit einem Bart wertvolle Minuten bei der täglichen Badezimmerprozedur sparen zu können, der irrt. Ein gepflegter Bart erfordert nämlich fast soviel Pflege wie die glattrasierte Variante. 

Dreitagebart

Der Dreitagebart lässt sich am einfachsten stylen und schafft es, wenn er schön definiert und gepflegt aussieht, heutzutage auch in die Vorstandsetage. Voraussetzung sind gleichmäßig wachsende Haare. Die perfekte Dreitagebart-Länge liegt bei 1,2 mm. Mit einem Trimmer lassen sich die Barthaare regelmäßig zurückstutzen. Beim Stutzen auf die Länge eines Dreitagebarts muss das Ziel sein, dass die Haut unter den Barthaaren durchschaut. Unterhalb des Kehlkopfes und oberhalb der Wangen kann glattrasiert werden. 

Merkmal des Dreitagebarts: Die Haare sind zu kurz, dass man die Haut sehen kann.
Foto: iStock/PeopleImages

Sechstagebart

Darf’s ein bisschen mehr sein? Dann ist der Sechstagebart vielleicht das Richtige für Sie! Männer mit einem rechteckigen und länglichen Gesicht sind für diesen Look prädestiniert, da harte Konturen bestens ausgeglichen werden können. Barthaare werden mit dem Trimmer auf maximal bei 2,8 mm geschnitten. Mit ein paar Tropfen Bartöl wird der Bart schön weich. 

Foto: iStock/Sanne Berg

Vollbart

Hier ist dichter und regelmäßiger Bartwuchs Voraussetzung. Jeden zweiten Tag muss auch die gewünschte Bartlänge (maximal 6 Millimeter) gestutzt werden. Wichtig ist, rund ums Kinn, die Wangen und Oberlippen akkurat auszuschneiden. Der Bart wirkt sehr gepflegt, wenn unter dem Adamsapfel glattrasiert wird. Beim Vollbart gehört regelmäßiges Shampoonieren mit speziellen Bartreinigern zum Pflegeprogramm.  

Anders als beim Sechstagebart werden die Wangen beim Vollbart nicht rasiert.
Foto: iStock/Xsandra

Rauschebart

Vor allem im kreativen Umfeld hat der Rauschebart den Siegeszug angetreten. Er steht Männern mit herzförmigem bzw. schlankem Gesicht und funktioniert nur bei dichtem Bartwuchs. Bei dünnen Barthaaren wirkt der Look rasch schmuddelig. Um Wildwuchs zu vermeiden, müssen die Konturen alle zwei Tage mit einem scharfen Rasiermesser getrimmt werden. Herausstehende Haare müssen mit einer Bartschere entfernt werden. Regelmäßiges Shampoonieren gehört zur Routinepflege. 

So sehen Hipster aus.
Foto: iStock/UberImages

Oberlippenbart

Die 1970er Jahre sind zurück! Oberlippenbart stehen vor allem Männern mit länglichem Gesicht. Die tägliche Rasur mit einem Rasierer ist hier ein absolutes Muss. Ein Schnurrbart mit Stoppeln im Gesicht wirkt rasch ungepflegt. Auch Schnauzer, die buschigere Variante des Oberlippenbarts, sind wieder absolut salonfähig. 

Geht wieder: Oberlippenbart.
Foto: iStock/ajr Images

Musketier-Bart

Dieser Bart ist etwas schwieriger zu stylen, da er sich durch zwei unterschiedliche Längen auszeichnet. Am Kinn und über der Lippe werden die Barthaare länger gelassen, an den Seiten gekürzt oder auch ganz wegrasiert. Am besten verwendet man für die perfekte Formgebung einen Trimmer mit verschiedenen Stufen und zusätzlich einen Nassrasierer mit Präzisionsklingen bzw. greift auf ein Multigrooming-Set zurück. 

Wenn die Verbindung zwischen Oberlippen- und Kinnbart ausrasiert wird.
Foto: iStock/kimberrywood

Kotelettenbart

Tägliche Pflege ist beim Kotelettenbart angesagt. Bei diesem Style werden nur die Barthaare unterhalb der Schläfe stehen gelassen, die restlichen werden entfernt. Um die perfekten Konturen der Barthaare (ca. 5 Millimeter) hinzubekommen, bedarf es eines Trimmers mit Aufsatz und eines Nassrasieres mit Präzisionsklingen. Auch bei Kotelettenbart kann ein Multigrooming-Set gute Dienste erweisen. 

Exzentrischer Style, für den es ein bisschen Mut braucht.
Foto: iStock/Camrocker