von: mediamag.at-Redaktion

Best of MacBook-Pro: die Touch Bar

Das kann der bunte OLED-Streifen

Die Touch Bar am neuen MacBook Pro sieht nicht nur cool aus, sondern ist auch extrem praktisch. Die besten Features im Überblick.

Best of Macbook-Pro: die Touch Bar
Foto: Content Creation GmbH

Neben der guten, alten Escape-Taste ersetzt der bunte OLED-Streifen am oberen Rand der Tastatur auch die Funktions-Tasten sowie den Power-Knopf zum Ein- und Ausschalten des Geräts. Wobei es nicht dabei bleibt. Denn die Stärke der Touch Bar liegt gerade darin, dass sie sich der jeweiligen Situation anpasst. Je nach geöffneter App und verwendeter Funktion bietet die Mini-Touchleiste unterschiedliche Buttons und Bedienfelder. 

Symbole für jede App

In Mail beispielsweise kann man neue Nachrichten über die Touch Bar erstellen, beantworten oder verschieben. Praktisch für Smiley-Liebhaber: Über die eigens eingerichtete Smiley-Funktion lassen sich alle Emoticons in Sekundenbruchteilen auswählen und einfügen. In Textverarbeitungsprogrammen wie Page bietet die Touch Bar sogar eine Echtzeit-Autokorrektur-Funktion. Ebenfalls praktisch: In der Kalender-App lassen sich die Kalenderwochen blitzschnell wechseln.

Das kann der bunte OLED-Streifen.
Foto: Content Creation GmbH

Virtueller Startknopf und Siri

Mit MacOS Sierra zog bekanntlich auch Siri auf dem Mac ein – zusammen mit der Touch Bar bildet Apples Sprachassistentin eine unschlagbare Kombination. Einfach das Symbol berühren, und schon tritt Siri in Aktion. Apropos Wunsch: Die Touch Bar simuliert natürlich nicht nur den bisherigen Power-Button – vielmehr ermöglicht die virtuelle Version des Ein- und Ausschaltknopfes auch das vom iPhone und iPad bekannte Touch-ID-Feature. Einmal gespeichert, merkt sich das MacBook Pro damit den individuellen Fingerabdruck des Besitzers – und entsperrt bzw. startet beim Auflegen des Fingers auf den virtuellen Startknopf.

Individualisierung

Ungewöhnlich für ein OLED-Display: Die Touch Bar ist darauf optimiert, in einem Winkel von 45 Grad angesehen zu werden. Nichtsdestotrotz ist die Leiste aus fast jedem Winkel gut zu verwenden. So richtig spannend wird es, wenn man die vielfältigen Möglichkeiten zur Individualisierung nutzt. Über „Einstellungen“ und „Tastatur“ kann der User fast beliebig einstellen, welche Symbole mit welchen Funktionen in welchen Situationen zu sehen sind. Das Fazit: Die Touch Bar des neuen MacBook Pro ist kein Muss. Sämtliche Funktionen könnten genauso gut mit der Maus oder via Shortcuts genutzt werden. Aber mit Sicherheit ist sie das absolute Highlight der neuesten MacBook-Generation. Und hat man sich einmal an die Touch Bar gewöhnt, möchte man sie nicht mehr missen.