von: mediamag.at-Redaktion

Bildschirme richtig putzen

So behalten Sie den Durchblick

Ein paar Handgriffe reichen – und der Monitor erstrahlt wieder im neuen Glanz. Doch Vorsicht: Wer falsch putzt, verliert nicht nur den Durchblick, sondern riskiert sogar bleibende Schäden. Die wichtigsten Tipps und No-Gos im Überblick.

Richtig Bildschirm putzen
Foto: fotostorm / iStock
  • Zuerst den Monitor abschalten, vom Stromnetz trennen und erst einmal 30 Minuten abkühlen lassen.

  • Manchmal genügt schon ein Taschentuch, um den gröbsten Schmutz loszuwerden. Achten Sie jedoch darauf, dass es keine Balsam-Schicht hat – die verschmiert nur noch zusätzlich.

  • Noch besser funktioniert ein Mikrofasertuch. Mit ganz wenig Wasser anfeuchten und ohne Druck über den Monitor streichen. Damit lassen sich Fingerabdrücke problemlos beseitigen. Brillenträger können auch Brillenputztücher verwenden.

  • Für groben Schmutz besorgen Sie sich einen TFT-Reiniger. Sprühen Sie dann den Reiniger auf das Mikrofasertuch und wischen Sie mit leichtem Druck über den Monitor. Wiederholen Sie diese Prozedur, bis sich die Verschmutzung gelöst hat.

  • Damit auch die Ecken und Ritzen sauber werden, können Sie einen Pinsel verwenden. Achten Sie darauf, dass die Borsten nicht zu hart sind. Geeignet sind zum Beispiel Marderhaarpinsel.

  • Tränken Sie das Tuch nie in Wasser. Es sollte nur leicht feucht sein. Ansonsten kann es passieren, dass beim Reinigen Wasser ins Innere des Bildschirms dringt und dort Kurzschlüsse verursacht.

  • Sprühen Sie den Reiniger nie direkt auf den Monitor. Es kann Ihnen sonst passieren, dass die Schutzschicht zu stark angegriffen wird und das Bild an dieser Stelle schlecht wird.

  • Verwenden Sie keine Fensterreiniger oder Spülmittel. Fensterreiniger verschmiert den Bildschirm eher, als dass er diesen reinigt, und mit zu viel Spülmittel können Sie schnell die Beschichtung des Monitors verletzen.