von: mediamag.at-Redaktion

Bosch ermittelt zum Smart Home

Umfrage auf Twitter

Was denken die Menschen über das Smart Home? Bosch hat gemeinsam mit Twitter eine Umfrage durchgeführt – mit teils überraschenden Ergebnissen.

Bosch führte auf Twitter eine Umfrage zum Smart Home durch.
Foto: mikkelwilliam/iStock

Smart Home nur Zukunftsmusik?

Der Begriff „Smart Home“ ist heutzutage zwar in aller Munde, doch wie die 2016 auf Twitter durchgeführte Befragung ergab, wissen viele Menschen nicht, was ein schlaues Zuhause alles kann. Zwei Drittel der befragten Österreicher war klar, dass man dort das Licht automatisch ausschalten kann, wenn man das Haus verlässt. Doch nur 22 % glaubten, dass ein Ofen auf Wunsch Rezepte ausspucken kann.

Das größte Vertrauen in das Smart Home herrscht übrigens in Frankreich, Österreicher legten in der Umfrage größere Skepsis an den Tag. Erstaunlich ist, dass viele „Digital Natives“ das Potenzial eines Smart Homes nicht kennen – vermutlich wird dieses Thema erst in einigen Jahren für sie relevant, etwa bei der Familiengründung.

Kontrolle im Urlaub

Ein großer Vorteil eines vernetzten Zuhauses ist, dass sich viele Funktionen und Geräte per App von jedem Punkt der Welt aus steuern lassen. Wer in den Urlaub fährt, verliert nicht die Übersicht und die Kontrolle über die eigenen vier Wände. Die Überwachung „on the road“ wünschen sich 45 % der Österreicher von einem Smart Home.

Wertvolle Energie

Hinter dem Wunsch nach einem Smart Home steht vor allem das Potenzial, wertvolle Energie zu sparen. In Österreich finden 64 % das Konzept finanziell oder ökologisch interessant. Neben der Sicherheit (52 %) spielt die Automatisierung (64 %) eine entscheidende Rolle. Auch der Komfort ist ein großer Faktor: 31 % der Österreicher freuen sich darüber, wenn beim Aufstehen der Kaffee schon aus der Küche duftet.

Unsicherheiten gibt es in puncto Smart Home unter anderem noch in Bezug auf die Kosten (53 %) und den Datenschutz (31 %). Informationen über das Smart Home holen sich die heimischen Befragten vor allem bei Händlern und Herstellern – damit liegen sie im internationalen Trend.