von: mediamag.at-Redaktion

Was ist die Cloud?

Das Netzwerk- System erklärt

Speichern, Teilen sogar Gaming: Immer mehr Funktionen unserer Computer oder Smartphones können sich in der „Cloud“ abspielen. Doch was steckt hinter diesem Begriff? Wir erklären Ihnen die Datenwolke.

Die Cloud erklärt.
Foto: erhui/iStock

Die Cloud im Alltag

Es ist mittlerweile zum geflügelten Wort geworden: Kaum ein modernes Gerät oder ein neuer Service kommt ohne Cloud-Unterstützung mehr aus. Hinter dem Begriff „Cloud“ steckt allerdings keine Daten-Wolke, sondern vielmehr ein Netzwerk aus Computern. Dieses Netz kann eine Vielzahl an Aufgaben übernehmen wie das Speichern von Daten, Berechnungen für Software oder ganz grundlegende Infrastruktur-Dienste. Ein so großes Netzwerk aus Computern kann um einiges schneller rechnen oder viel mehr Daten sichern, als ein handelsüblicher PC oder Smartphone. Über eine Verbindung (meistens über das Internet) können Nutzer der Cloud von der Leistung des Netzwerks profitieren.

Die Cloud speichert Daten und führt Programme aus.
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Was bringt die Cloud?

Generell lässt sich sagen: Die Cloud kann Aufgaben erledigen, die für einzelne Computer zu anspruchsvoll sind. Das kann das Speichern von riesigen Mengen an Daten oder das Bearbeiten von komplizierten oder aufwändigen Programmen betreffen. Als Beispiel sei „Cloud Gaming“ angeführt. Dabei werden Grafikprozesse und andere Arbeiten auf die Cloud ausgelagert, welche die verarbeiteten Daten schließlich auf Ihren Computer streamt. So laufen auf schwächeren Computern oder Laptops die neuesten Games. Wer Dateien (wie zum Beispiel) Bilder in der Cloud sichert, kann Speicherplatz auf dem PC sparen und trotzdem jederzeit auf die gewünschten Fotos zugreifen – auch mit anderen Geräten, wie zum Beispiel einem Smartphone (Internetverbindung vorausgesetzt).

Ständiger Zugriff auf die Daten ist ein Merkmal der Cloud.
Foto: JunSun/iStock

Sicherheit in der Cloud

Ganz allgemein kann man davon ausgehen, dass Dateien, die in der Cloud abgelegt werden, sicher verwahrt werden und vor fremden Zugriffen geschützt sind. Immerhin ist es auch ein Anliegen der Anbieter, die entsprechenden Datensätze möglichst sicher zu verwahren. Wer ganz sicher sein will, dass gewisse Dateien stets abrufbar sind, kann diese zusätzlich zur Cloud auch noch auf einer externen Festplatte absichern. So haben Sie auch Zugriff darauf, wenn es durch Wartungsarbeiten an den entsprechenden Servern zu Verbindungsproblemen mit der Datenwolke kommt.