von: mediamag.at-Redaktion

„Connected Home“: Komfortabel und sicher

Das Netzwerk im Smart Home

Die Zukunft des Wohnens klingt ansprechend: Im „Connected Home“ unterhalten sich u.a. Fensterkontakt und Heizung. Während des Lüftens wird die Temperatur automatisch nach unten geregelt, um Energie zu sparen. Doch das vernetzte Zuhause kann noch mehr!

Das Netzwerk im „Connected Home“ sorgt für Sicherheit und Bequemlichkeit.
Foto: a-image/iStock

Schnelles Internet und innovative Übertragungstechnologien haben den Weg für das moderne Smart Home – das „Connected Home“ – geebnet. Dieses besteht aus einem Netzwerk von Geräten und Sensoren, die miteinander kommunizieren können und für Sicherheit und Bequemlichkeit in den eigenen vier Wänden sorgen.

Das Internet der Dinge

Auf einer Liste der internetfähigen Geräte, stehen vermutlich Computer, Konsolen und Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets ganz oben. Mit ihnen bewegen wir uns mittlerweile wie selbstverständlich im World Wide Web. Doch in letzter Zeit sind noch weitere innovative Geräte in das Internet der Dinge aufgenommen worden, wie beispielsweise Smart TVs, intelligente Beleuchtungssysteme, Überwachungskameras, Waschmaschinen oder Körperwaagen.

Das Netzwerk im „Connected Home“ sorgt für Sicherheit und Bequemlichkeit.
Sind Fenster oder Türen geöffnet, wird auf Wunsch die Heizung automatisch heruntergeregelt. Foto: devolo

Voraussetzungen

Eine schnelle und stabile Internetverbindung ist das Herzstück im „Connected Home“. Im nächsten Schritt sollte man sicherstellen, dass das Internet auch im entlegensten Winkel des Eigenheims verfügbar ist – im Notfall hilft ein WLAN-Range-Extender. Nun kann man beginnen, die gewünschten Geräte in das Heimnetzwerk zu integrieren. Dabei gilt es zu beachten, dass aufgrund unterschiedlicher Funk-Standards nicht alle Geräte miteinander kommunizieren können. Man entscheidet sich am besten für einen Standard, der mit möglichst vielen Geräten Verbindung aufnehmen kann.

Die Vorteile eines „Connected Home“

  • Sicherheit: In einem vernetzten Zuhause lassen sich Abläufe schnell und einfach einrichten. Beispielsweise bei Produkten der „Nest“-Familie wird Kommunikation großgeschrieben: Entdeckt der Rauchmelder eine potenzielle Gefahr, schlägt er Alarm und teilt dem Thermostat mit, die Heizung auszuschalten.

  • Zeitersparnis: Wer bei einer Familienfeier die neuesten Urlaubsfotos herzeigen möchte, muss im „Connected Home“ seine Bilder nicht mehr auf einen USB-Stick oder einen anderen Datenträger kopieren und an den Fernseher anstecken. Die Übertragung der Fotodaten erfolgt drahtlos und in Sekundenschnelle über das Netzwerk. Alternativ dazu lassen sich die Bilder am Abend vor dem Einschlafen noch einmal am Smartphone oder Tablet betrachten.

  • Fernzugriff: Viele der Geräte im „Connected Home“ sind per App steuerbar. Das bedeutet, dass man nicht in den eigenen vier Wänden anwesend sein muss, um z.B. die Heizung einzuschalten oder das Video der Überwachungskamera anzusehen. Man verliert daher auch im Urlaub oder im Büro nie den Überblick über die Geschehnisse zuhause.