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So schreibt man ein Dankbarkeitstagebuch

Einige Minuten täglich für innere Ruhe

Sowohl bei Langeweile als auch an Tagen mit überproportional viel Arbeit lohnt es sich, ein Notizbuch zur Hand zu nehmen und damit positiv auf Psyche und Emotionen einzuwirken.

Dankbarkeitstagebuch: guter Begleiter in unsicheren Zeiten.
Foto: damircudic/iStock

5 Standbeine des Dankbarkeitstagebuchs

Aller Anfang ist einfach. Mit einigen Fixpunkten wird das tägliche Schreiben zur liebgewonnenen Routine.

1. Persönliches Ritual entwickeln

Finden Sie einen Zeitpunkt zum Schreiben, der für Sie passt. Manche Menschen schreiben am liebsten morgens, andere am Abend. Auf die Zeit mit dem Notizbuch, einem bestimmten Stift und der Tasse Tee oder Kaffee sollte man sich freuen.

2. Einfach drauf los schreiben

Gestartet wird damit, alles aufzuschreiben, wofür man dankbar ist. Ein schönes Ziel ist es, eine Liste mit zehn Punkten zu erstellen. Das müssen nicht immer neue Dinge sein. Manche wiederholen sich, andere tauchen völlig unerwartet auf.

3. Gute und schlechte Seiten

Manche Ereignisse scheinen auf den ersten Blick schlimmer als sie sind. Hat man ein starkes Tief, ist es hilfreich, niederzuschreiben, was man hat und was im Leben gut ist. Ein banales Beispiel: Muss eine Reise überraschend abgesagt werden, kann man den Garten zur Workout- und Wellnesszone umgestalten. Sind bestimmte Lebensmittel ausverkauft, ist die Aussicht auf neue Gerichte am Speiseplan ein Highlight.

Ein Dankbarkeitstagebuch zeigt unerwartete Kleinigkeiten und verschobene Wertigkeiten auf.
Foto: Portra/iStock

4. Verschobene Wertigkeiten

Statt in ungewissen Zeiten über bestimmten Situationen zu verzweifeln, zeigen sich bei näherer Betrachtung oft positive Aspekte. Sie entdecken Kapazitäten an sich und anderen, die Energie geben. So werden vielleicht längst aufgeschobene Arbeiten zuhause in Angriff genommen oder längst vergessene Hobbys wieder aufgenommen. Der Zusammenhalt mit Nachbarn, Freunden oder Familie ist ebenfalls einen Eintrag im Dankbarkeitstagebuch wert.

5. Unerwartete Kleinigkeiten

Sitzt man in Ruhe vor seinem Dankbarkeitstagebuch fallen einem oft Kleinigkeiten ein, die Freude bereiten. Ein freundlicher Gruß eines Fremden beim Gassigehen, das Lächeln eines Autofahrers im Stau oder jemand, der die Tür der Straßenbahn aufhält, während Sie angelaufen kommen. Ein blühender Baum nach einem langen Winter, der erste Regen nach langer Trockenheit oder ein über ein Feld hoppelnder Hase, der beim Spazierengehen entdeckt wird, sind Kleinigkeiten, die man notieren sollte.

Digitales Dankbarkeitstagebuch

Digitales Dankbarkeitstagebuch: App „Glückstagebuch-privates Tagebuch & tägliche Zitate“
Foto: Pritesh Sankhe

Die App „Glückstagebuch-privates Tagebuch & tägliche Zitate“ (iOS I Android) ist ein abwechslungsreiches Journal, das mit Tipps, motivierenden Sprüchen und individuell gestaltbaren Einträgen und Fotofunktion die körperliche und geistige Gesundheit stärkt.