von: mediamag.at-Redaktion

Darauf sollten Sie beim Smart Home achten

Tipps fürs intelligente Zuhause

Das Smart Home kann unser Leben vereinfachen, aber wie bei jeder Technologie – lauern auch Gefahren. Wir zeigen Ihnen, was am häufigsten zu Problemen führt und wie Sie diese umgehen können.

So funktioniert die Steuerung Ihres Smart Homes problemlos.
Foto: andresr/iStock

Kompatibilität

Smart Home bedeutet Vernetzung und Automatisierung von Geräten – und hier liegt schon der erste potentielle Stolperstein vergraben. Denn damit Devices vernetzt werden und miteinander kommunizieren können, müssen sie auch miteinander kompatibel sein. Wenn Sie Geräte des gleichen Anbieters verwenden, ist das kein Problem. Hindernisse tauchen auf, sobald eine Produktreihe ein bestimmtes Gerät nicht anbietet: Das bedeutet dann schließlich entweder Verzicht auf diese Funktion, oder Sie müssen auf ein Produkt eines anderen Herstellers zurückgreifen. Wenn die verschiedenen Smart-Home-Devices nicht dasselbe Protokoll unterstützen – also praktisch andere Sprachen sprechen – funktioniert die Kommunikation zwischen den Geräten nicht – und eine Vernetzung findet nicht statt. Daher sollten Sie immer im Auge haben, welches Protokoll von den Geräten in Ihrem Eigenheim „gesprochen“ wird, bevor Sie sich ein neues Device zulegen.

Die Kommunikation im Smart Home funktioniert kabel- aber nicht immer problemlos.
Foto: golubovy/iStock

Dialekte

Doch selbst, wenn Ihre Geräte den gleichen Standard unterstützen, kann die Vernetzung schiefgehen. Manche Protokolle – zum Beispiel ZigBee – haben auch einige Unterprotokolle, die die Kommunikation zwischen den Geräten erschweren kann. Bereits bestehende Verbindungen wie DECT bei Schnurlostelefonen, WLAN oder Bluetooth wird von den meisten Geräten leider nicht unterstützt. Nur einige wenige Devices laufen über diese, bereits etablierten Standards. Wer seine smarten Devices gerne vom Handy oder Tablet aus steuert, der verfügt am besten über ein Android- oder iOS-Gerät. Die meisten Apps für Smart-Home-Geräte gibt es für diese Betriebssysteme.

Verbindungsprobleme

Dicke oder viele Wände im Eigenheim können ebenfalls zu Problemen bei der Verbindung von smarten Devices führen. Wenn die Verbindung schwach wird, können sogenannte Repeater dabei helfen, Ihre Geräte kommunizieren zu lassen. Ein Repeater fängt die schwächer werdenden Signale des Gerätes ein und verstärkt sie wieder, damit sie auch dort ankommen, wo sie hinsollen.