von: mediamag.at-Redaktion

Das bedeutet der ISO-Wert

Lichtempfindlichkeit als Basis für gute Fotos

War früher die Auswahl des richtigen Films mitentscheidend für die Qualität des Fotos, so ist die Einstellung der optimalen Lichtempfindlichkeit heutzutage viel einfacher. Ob analog oder digital – der ISO-Wert spielt nach wie vor eine wichtige Rolle.

Das bedeutet der ISO-Wert
Foto: KM6064/iStock

Zu Zeiten der analogen Fotografie bestimmte das Filmmaterial die Lichtempfindlichkeit. Je empfindlicher der Film, desto weniger Licht war für ein gutes Foto notwendig. Das hieß aber auch, dass die Fotografen damals bereits beim Einlegen des Films wissen, oder zumindest ahnen mussten, welche Lichtempfindlichkeit beim Fotografieren benötigt wird.

Lichtempfindlichkeit als Basis für gute Fotos.
Foto: Ermin Gutenberger/iStock

Bildsensor statt analoger Film

Bei den heutigen Digitalkameras ist die Sache bedeutend einfacher – das Grundprinzip der Belichtung und damit auch die ISO-Werte als Skala für die Lichtempfindlichkeit sind jedoch gleichgeblieben. Der Unterschied: Bei digitalen Kameras steht die ISO-Empfindlichkeit für die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors. In der Praxis bedeutet das: Anstatt wie früher einen anderen Film einlegen zu müssen, kann die ISO-Einstellung heute ganz einfach von Bild zu Bild angepasst werden.

Die richtige Einstellung entscheidet

Die ISO-Einstellungen dienen also im Zusammenspiel mit Blende und Belichtungszeit dazu, die Lichtmenge und damit die Helligkeit der Aufnahme zu beeinflussen. Ein niedriger ISO-Wert bedeutet dabei eine niedrige Lichtempfindlichkeit des Bildsensors. Ein hoher ISO-Wert steht für eine entsprechend hohe Lichtempfindlichkeit.