von: mediamag.at-Redaktion

Das Einmaleins des Hemden Bügelns

Bügeln: Die wichtigsten Tipps und häufigsten Fehler

In der Hitparade der unbeliebtesten Haushaltsarbeiten rangiert das Bügeln unangefochten an der Spitze. Kein Wunder – selbst das Staubsaugen erledigen mittlerweile smarte Roboter. Wer dennoch um ein sauber gebügeltes, knitterfreies Hemd nicht herumkommt, sollte die wichtigsten Grundregeln unbedingt kennen.

Das Einmaleins des Hemden Bügelns
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Wie fast immer im Leben steht und fällt das Endergebnis mit der Wahl des Werkzeugs: Ein qualitätsvolles Bügeleisen und ein dazu passendes, hochwertiges Bügelbrett sind die Grundvoraussetzung für ordentliche Resultate. Ratsam ist außerdem, stets eine mit destilliertem Wasser gefüllte Sprühflasche bei der Hand zu haben. Noch besser ist es, man geht den Hemden mit einem Dampfbügeleisen an den Kragen.

Bügeln: Die wichtigsten Tipps und häufigsten Fehler
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Die richtige Temperatur

Das erste Märchen, das oftmals irrtümlich von einer Generation an die nächste weitergegeben wird: Hemden werden immer heiß gebügelt. Das stimmt so nicht. Schließlich vertragen Baumwollhemden weitaus höhere Temperaturen unbeschadet, als beispielsweise Hemden aus Kunstfaser oder einem Gemisch aus verschiedenen Materialien. Bügelt man sorglos mit zu hohen Temperaturen, riskiert man, das Hemd rettungslos zu ruinieren. Tipp: Immer das Pflegeetikett an der Krageninnenseite studieren, es gibt verlässlich Auskunft über die korrekte Einstellung des Bügeleisens.

Die Reihenfolge macht’s
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Die Reihenfolge macht’s

Logisch: Viele Wege führen nach Rom. Doch wer die Sache schnell und vor allem ordentlich erledigen möchte, anstatt stundenlang zu schwitzen, der hält sich besser an die folgende Reihenfolge: Den Anfang machen die kleinen Partien des Hemds: Den Kragen mit der Außenseite auf dem Bügelbrett von außen bis zur Mitte bügeln. Dann kommen die Ärmel an die Reihe: Den linken Ärmel so aufs Bügelbrett legen, dass er nach rechts zeigt – und in der Folge umgekehrt. Dann an der Naht ausrichten und möglichst glatt streichen. Nun zuerst den mittleren Bereich bügeln, Nähte und Manschetten aussparen. Dann wenden und die andere Seite komplett bügeln.

Von klein nach groß
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Von klein nach groß

Der nächste Schritt ist die Knopfleiste – und zwar von der Rückseite aus. Das ist einfacher und schont zudem die empfindlichen Knöpfe. Die Schulterpartie lässt sich danach am einfachsten bearbeiten, indem man sie mit der Innenseite über die Spitze des Bügelbretts legt. Der letzte Arbeitsgang sind die großen Flächen: Vorder- und Rückseite. Am besten beginnt man mit einer Seite, arbeitet sich über den Rücken bis zur anderen Seite nach vorne. Eventuelle Taschen immer zuerst bügeln, und zwar von der Außenseite nach innen. Noch ein Tipp: Kein Stress, wenn es trotzdem knittert! Einfach die Stelle mit der Wasserflasche besprühen und nochmal versuchen. Denn Übung macht den Meister.

Tipps: Besser bügeln