von: mediamag.at-Redaktion

Das Lenovo Yoga Book im Detail

Ein Blick auf den Laptop ohne Tastatur

Wer frische und mutige Technik-Neuvorstellungen sucht, ist bei Lenovo derzeit an der richtigen Adresse. Vor allem das „Yoga Book“ sorgt dank seiner virtuellen Touch-Tastatur und dem smarten Stylus-Stift für viel positives Feedback. Grund genug, den innovativen Laptop-Tablet-Hybriden genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Lenovo Yoga Book im Fokus
Foto: Content Creation GmbH

Äußerlich unterscheidet sich das „Yoga Book“ kaum von den meisten anderen Convertibles – also jenen Laptops, die sich nicht nur wie im gewöhnten Computer-Layout verwenden lassen, sondern dank ihres flexiblen Gelenks auch so manche Verrenkung drauf haben. Umso größer der Aha-Effekt, wenn beim Einschalten das virtuelle Keyboard aufleuchtet.

Ein Blick auf den Laptop ohne Tastatur.
Foto: Content Creation GmbH

Virtuelle Tastatur

Wichtig für Viel-Schreiber: Trotz der kompakten Größe von 256,6 x 9,6 x 170,8 Millimeter werden die einzelnen Tasten ausreichend groß und mit genügend Abstand zueinander dargestellt. Zügiges Schreiben mit allen zehn Fingern ist also durchaus möglich, erfordert aber eine Eingewöhnungsphase. Ungewohnt ist vor allem die Tatsache, dass jede Berührung als Eingabe verstanden wird – das Ausruhen der Finger auf den Tasten sollte man sich also abgewöhnen.

Stylus vielseitig einsetzbar

Das zweite, spannende Feature des „Yoga Books“ ist der „Stylus“ – ein smarter Stift, mit dem wahlweise auf dem Gerät selbst oder auf Papier geschrieben oder gezeichnet werden kann. Die Darstellung auf dem 10,1-Zoll großen Touchscreen-Display erfolgt in beiden Fällen praktisch ohne Zeitverlust. Per einfachem Knopfdruck verschwindet die eingeblendete Tastatur, und die eben noch fürs Tippen genutzte Fläche verwandelt sich in ein smartes Kreativpad. Tauscht man beim Stylus die Mine aus – mit etwas Übung ist das mit zwei Handgriffen erledigt – kann man damit sogar direkt auf Papier schreiben und das Geschriebene gleichzeitig auf den Bildschirm spiegeln lassen.

Virtuelle Tastatur
Foto: Content Creation GmbH

Android oder Windows

Die dazugehörige App gefällt mit einer großen Auswahl an Farben und Stiften. Verführerisch, aber nicht ratsam ist es, das Touch-Display ebenfalls mit dem Stylus zu bedienen. Einerseits funktioniert das gar nicht – andererseits kann die spitze Mine des Stylus im schlimmsten Fall sogar das Display zerkratzen. Eingaben auf dem FHD-IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel funktionieren am besten direkt mit den Fingern. Das „Yoga Book“ ist wahlweise mit Windows 10 oder mit Android als Betriebssystem erhältlich. Die Windows-Variante ist seit Ende Oktober in den Läden, die Android-Version folgt mit Ende November.