Computer / Mobiles Leben

Datensicherung: Cloud oder externe Festplatte?

Die Sicherheits-Optionen unter Windows 10

Das Kopieren auf eine externe Festplatte ist die einfachste Methode, Daten unter Windows 10 zu sichern. Doch mit „OneDrive“ bietet sich eine smarte Cloud-Lösung als Alternative an.

Zugegeben: Eine unvollständige Sicherung ist besser als gar keine. So gesehen spricht auf den ersten Blick einiges dafür, die Daten unter Windows 10 einfach mittels externer Festplatte zu sichern. Einfaches „copy & paste“ der wichtigsten Dateien auf einen anderen Datenträger kann jedoch nicht mit der von Windows angebotenen Lösung „OneDrive“ mithalten. Zur Klärung: Dieses Sicherungs-Feature funktioniert sowohl lokal, als auch in der Cloud. Entweder wählt man einen Datenträger vor Ort als gewünschten Speicherplatz für die Sicherung aus, oder die Microsoft-Cloud.

OneDrive oder externe Festplatte – diese Sicherungsmöglichkeiten bietet Windows 10.
Screenshot: Content Creation GmbH, Microsoft

Risiko minimieren

Der bedeutendste Vorteil des Sicherns in die Cloud: Das Risiko eines technischen Defekts fällt weg. Besteht bei herkömmlichen Methoden stets die Gefahr, die abgespeicherten Daten durch einen Schaden an der Festplatte zu verlieren, ist ein Datenverlust mit dem von Microsoft betriebenen „OneDrive“-Angebot so gut wie ausgeschlossen.

Automatisierung

Doch nicht nur die Sicherheit, auch der Komfort spricht für „OneDrive“: Anstatt als User selbst manuell Ordner für Ordner kopieren zu müssen, kann man die Cloud-Lösung weitestgehend automatisieren. Stichwort Datenmenge: Jedem Anwender von Windows 10 stehen 15 Gigabyte in der Cloud kostenlos zur Verfügung. Für Abonnementen von „Office 365“ ist es sogar mindestens ein Terabyte. Natürlich gibt es die Möglichkeit, das Datenvolumen gezielt zu reduzieren: Einzelne Ordner können ebenso ausgewählt werden wie eine vollständige Sicherung des gesamten Systems.

Nicht nur die Sicherheit, auch der Komfort spricht für OneDrive.
Screenshot: Content Creation GmbH, Microsoft

Fernzugriff als Bonus

Ebenso praktisch ist die Möglichkeit, die in der Cloud gespeicherten Daten jederzeit mit anderen Usern oder auf anderen Geräten zu teilen – beispielsweise mithilfe der Smartphone-Apps für iOS oder Android. Als praktisches Zusatzfeature ermöglicht „OneDrive“ sogar den Fernzugriff auf die Daten des eigenen Rechners zuhause. Vorausgesetzt, der Computer ist eingeschaltet und mit dem Internet verbunden, muss man sich dazu lediglich auf einem anderen Rechner auf der Webseite von „OneDrive“ mit den eigenen Microsoft-Kontodaten anmelden. Für den Remote-Dateizugriff muss die Option „Dateien abrufen“ in den „OneDrive“-Einstellungen aktiviert sein.