von: mediamag.at-Redaktion

Detroit: Become Human erscheint

Wichtige Entscheidungen in der Robo-Krise

David Cage ist mit seinem nächsten Riesen-Projekt zurück. In „Detroit: Become Human“ erwarten den Spieler schwierige Entscheidungen und menschliche Tragödien.

Ab wann ist man Mensch: Um diese und andere Fragen dreht sich das Spiel.
Foto: Sony

Das Mastermind

David Cage hat sich seit den 2000er-Jahren einen Namen in der Videospiel-Welt gemacht. Er und sein Entwicklerstudio Quantic Dreams sind bekannt für Games, die fast wie Filme wirken. Im Vordergrund steht nicht das Spielerlebnis, sondern Entscheidungen, die die Zukunft der Protagonisten radikal beeinflussen. So sind seine Spiele oft eher mit Filmen vergleichbar, als mit anderen Games. „Fahrenheit“, „Heavy Rain“ und „Beyond: Two Souls“ sind die bisher erschienenen cineastischen Erlebnisse aus der französischen Spieleschmiede. Mit „Detroit: Become Human“ erscheint nun der nächste Titel des elsässischen Game-Designers.

Drei Robo-Menschen

Im Spiel haben Sie die Kontrolle über insgesamt drei Charaktere – alle davon Androiden –  die in der namensgebenden US-Stadt ihren Tätigkeiten nachgehen. Markus (gespielt von Jesse Williams) ist ein sogenannter Abweichler – ein Androide, der nicht mehr seiner Programmierung gehorcht und „frei“ lebt. Kara (gespielt von Valorie Curry) ist eine neue Abweichlerin, die zusammen mit einem Kind aus dem Haushalt eines gewalttätigen Vaters flüchtet. Connor (gespielt von Bryan Dechart) ist ein Android im Dienste der Polizei, der beim Aufspüren von Abweichlern hilft. Die Geschichten der drei Protagonisten sollen schließlich einen mitreißenden Erzählstrang bilden, der den Spieler nicht nur in Sachen Gameplay, sondern auch gedanklich und moralisch herausfordert.

Detroit: Become Human erscheint für die „PlayStation 4“.
Foto: Sony

Game ohne Game over

Es gibt viele Entscheidungsmöglichkeiten im Laufe des Spiels, doch nicht alle führen zum Ziel. Manche Erzählstränge können sogar zum Scheitern der Androiden führen. Doch ein zerstörter Robo-Mensch führt noch nicht gleich zum Game over. Das Spiel ist so konzipiert, dass das Ende eines Androiden „verschmerzbar“ ist und die Story trotzdem weitergeht, wenn auch mit anderer Geschichte und neuen Herausforderungen. So eignet sich das Spiel für mehrere Durchgänge, um schließlich zum perfekten Ende zu kommen.