von: mediamag.at-Redaktion

So funktioniert eine Kamera-Blende

Spannendes Foto-Wissen

Licht macht eine Fotografie erst möglich. Mit der Blende steuert man die Menge des Lichts, das auf den Sensor der Kamera trifft.

So funktioniert eine Blende.
Foto: artisteer/iStock

Die Blende ist eine Öffnung innerhalb des Objektivs einer Kamera, deren Durchmesser gezielt vergrößert oder verkleinert werden kann. Durch das Öffnen oder Schließen der Blende wird die Größe des Öffnungswinkels variiert. Je größer der Winkel, desto größer die Lichtmenge, die auf den Bildsensor trifft. Die sogenannte Blendenzahl, z.B. f/1.8, gibt an, wie weit die Blende geöffnet ist. Je niedriger die Zahl, desto weiter offen die Blende der Kamera. Je größer die im Gegenzug die Blendenzahl, desto kleiner ist die Blendenöffnung. Die Angabe erfolgt stets als relative Blendenöffnung, dem Verhältnis von Blendenöffnung zur Brennweite.

Die Funktion einer Kamera-Blende verständlich erklärt.
Foto: kitkat09/iStock

Belichtungszeit

Ein weiterer Parameter für ein gelungenes Foto ist die Dauer, welche die Blende geöffnet bleibt. Dieser Wert wird mit der sogenannten Belichtungszeit festgelegt. Moderne Kameras verfügen über eine Blendenautomatik, mit der die Belichtungszeit automatisch angepasst wird.

Schärfentiefe

Neben der bestmöglichen Belichtung des Fotos steuert die Blende aber noch einen weiteren Aspekt des Fotos: die Schärfentiefe. Darunter versteht man den Bereich eines Fotos, der scharf wahrgenommen wird. Durch das Einstellen der Blende kann dieser Bereich verkleinert oder vergrößert werden.