von: mediamag.at-Redaktion

Die Hitparade der teuersten Filmsets

So viel kosteten Waterworld & Co.

Damit die Kinozuschauer komplett in die Geschehnisse auf der Leinwand eintauchen können, scheuen Hollywood-Studios nicht vor opulenten und aufwändigen Filmsets zurück. Hier sind die teuersten Kulissen der Filmgeschichte:

Waterworld
Foto: 风二中/Wikimedia Commons/CC BY 3.0

Titanic (1997)

Als die Produktionskosten des Blockbusters stetig anwuchsen und schließlich 200 Millionen Dollar (179 Millionen Euro) erreichten, kam es zu einer legendären Konfrontation zwischen Regisseur James Cameron und den Studio-Verantwortlichen, in der sich die Regie-Legende erfolgreich gegen die geplante Kürzung seines Films durchsetzte. Das Geld war u.a. in die opulenten Filmsets (rund 40 Millionen Dollar) geflossen: So baute James Cameron vor der Küste Mexikos einen über 60 Millionen Liter großen Wassertank, in dem er ein fast lebensgroßes Modell des Ozeankreuzers schwimmen ließ. Blu-ray kaufen

Titanic
Foto: 20th Century Fox Home Entertainment

Waterworld (1995)

Kevin Costners postapokalyptisches Abenteuer im Jahr 2500 hatte seinen Preis: Der Streifen kostete ganze 172 Millionen Dollar (154 Millionen Euro). Den Großteil davon verschlang die Kulisse – eine künstliche Insel aus 1.000 Tonnen Stahl – vor der Küste Hawaiis. Über die Entsorgung brauchten sich die Verantwortlichen jedoch keine Gedanken zu machen, denn nach Drehschluss versank die Konstruktion unwiederbringlich im Ozean. Blu-ray kaufen

Waterworld
Foto: Rojypala/Wikimedia Commons/CC BY-SA 3.0

Ben Hur (1959)

Als der Streifen gedreht wurde, konnten Regisseur und Studio noch nicht auf digitale Spezialeffekte zurückgreifen, daher musste für das legendäre Pferderennen eine echte Arena aus einem Steinbruch gemeißelt werden. Kostenpunkt: 1 Million Dollar oder 900.000 Euro – für damalige Verhältnisse ein Riesenbetrag. Auch die Villa des Quintus Arrius verschlang tausende Dollar, denn es wurden u.a. 45 funktionierende Brunnen erbaut und dazu über 14 Kilometer lange Zuleitungen verlegt. Alleine der Abbau des gesamten Sets kostete 125.000 Dollar (112.000 Euro). Blu-ray kaufen

Ben Hur
Foto: Warner Home Video

James Bond – Man lebt nur zweimal (1967)

Das Hauptquartier von Bösewicht Blofeld im Inneren eines Vulkans wurde für die Summe von einer Million Dollar errichtet. Heute wären das, wenn man die Inflation berücksichtigt, stolze sieben Millionen Dollar (6,2 Millionen Euro). Die gigantische Kulisse wurde in den Pinewood-Studios in der Nähe von London aus dem Boden gestampft. Blu-ray kaufen

James Bond - Man lebt nur zweimal
Foto: 20th Century Fox Home Entertainment

Intoleranz (1916)

Vier wichtige Epochen in der Menschheitsgeschichte streift der mondäne Stummfilm von D.W. Griffith. Die opulenten Kulissen verschlangen 2,5 Millionen Dollar – das wären unter heutigen Verhältnissen 55 Millionen Dollar (fast 50 Millionen Euro). Damals ein unvorstellbar großes Budget für einen Kinofilm, das wohl zu großen Teilen in den Aufbau der „Großen Mauer von Babylon“ floss. Mit einer Breite von eineinhalb Kilometern und einer Höhe von fast hundert Metern ist sie eine der aufwändigsten Filmbauten aller Zeiten.