von: mediamag.at-Redaktion

Die Neuheiten der VRLA 2018

Virtual Reality- Festival in L.A.

Unter dem Motto „A New Reality“ fand Anfang Mai in der US-Metropole Los Angeles die VRLA 2018 statt – ein Event, das sich mit immersiven Technologien wie VR (Virtual Reality) und AR (Augmented Reality) befasst.

Die Neuheiten der VRLA 2018.
Foto: antilatency

Was bedeutet VRLA?

VRLA steht für „Virtual Reality Los Angeles“ und ist im vierten Jahr seines Bestehens das bedeutendste Festival für VR und weitere immersiven Technologien. Das Event besteht aus Vorträgen und Performances von sowohl Fixgrößen der Industrie (z. B.  HTC Vive oder Intel), als auch von kleinen Start-ups. Neue Technologien und Produkte, wie z. B. 360-Grad-Videokameras oder Game-Engines, lassen sich vor Ort ausprobieren. Dabei widmet sich die Veranstaltung nicht nur der VR-Technologie alleine, sie bezieht auch Entwicklungen wie alternative Energieformen, 3D-Druck und das IoT (Internet der Dinge) mit ein.

Die Neuheiten der VRLA 2018.
Foto: antilatency

Hightech-Bodenmatte

Die VRLA zeigt nicht nur State-of-the Art-Produkte aus dem Bereich Virtual Reality, sondern wirft auch einen Blick in die Zukunft der Technologie. So könnte etwa das Tracking der eigenen Position für Virtual-Reality-Anwendungen durch „antilatency“ revolutioniert werden. Das Unternehmen hat die gesamte VR-Sensor-Technik in eine Bodenmatte verbaut und kann damit quasi verzögerungsfrei die Position der Spieler und Controller im virtuellen Raum erfassen und darstellen. Die Technologie ist außerdem mit allen gängigen VR-Headsets kompatibel.

Extreme Erlebnisse

Mit dem Simulator „Extreme Machine“ von Xtrematic lassen sich VR-Inhalte in völlig neuer Eindringlichkeit erleben. Die bewegliche Plattform ist für Spielhallen ausgelegt und liefert synchron zu den VR-Inhalten die passenden körperlichen Eindrücke. Ob man von einem Dinosaurier gejagt wird oder über mit dem Kajak über einen hohen Wasserfall kippt: Das Gaming-Erlebnis ist atemberaubend.

Die Neuheiten der VRLA 2018.
Foto: gorodenkoff/iStock

Virtuelle Schulklasse

Intel bringt in einem virtuellen Klassenzimmer Studenten aus aller Welt zusammen. Das Unternehmen zeigt damit, was die Technologie im Bildungssektor in Zukunft leisten könnte. Vorstellbar ist der Besuch eines Museums und die gemeinsame Diskussion über ein Kunstwerk. Mithilfe des VR-Headsets ließen sich auch wichtige Ereignisse in der Menschheitsgeschichte hautnah miterleben.