von: mediamag.at-Redaktion

Die PlayStation VR im Detail

Wir nehmen Sonys VR-Brille unter die Lupe

Mit der „PlayStation VR“ tritt Sony in ein neues Gaming-Zeitalter ein. Das innovative Virtual-Reality-System verspricht spektakuläre 360-Grad-Erlebnisse, eine neuartige Steuerung und natürlich Spielspaß pur.


Eine völlig neue Welt des Gaming versprach Sony bei der Ankündigung der „PlayStation VR“. Im ersten Detailblick überzeugt die brandneue Virtual-Reality-Brille mit starker Hardware und cleveren Detaillösungen. Die Vorfreude auf viele Stunden VR-Spielaction hilft auch über die rund 15 Minuten hinweg, die während Anschluss und Einrichtung der „PlayStation VR“ vergehen. Denn in Zeiten von Virtual Reality fordert selbst Sonys vielgelobtes „Plug & Play“ etwas Geduld.

Die PlayStation VR im Detail
Foto: Content Creation GmbH

Im Fokus: Die VR-Brille

Im Gegensatz zur Konkurrenz von HTC und Oculus packt Sony bei der „PlayStation VR“ die notwendige Hardware nicht ausschließlich in die Brille, sondern spendiert dem VR-System eine zusätzliche, externe CPU-Einheit. Durch diese Art „Mini-PlayStation“ reduziert sich das Gewicht der VR-Brille deutlich, was bei längerer Spieldauer den Tragekomfort massiv verbessert. Apropos Komfort: Die Brille lässt sich intuitiv und mit wenigen Handgriffen an die eigene Kopfform anpassen. Kleiner Nachteil: Der „Kabelsalat“ wird dadurch noch ein wenig umfangreicher.

Im Fokus: Die VR-Brille
Foto: Content Creation GmbH

Hardware-Überblick

Mit dem 5,7-Zoll OLED-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel, einem Sichtfeld von 100 Grad und einer Bildwiederholungsrate von 120 Bildern pro Sekunde ist die VR-Brille natürlich das Highlight des Gesamtpakets. Die zusätzliche Hardware wie die PlayStation-Eye-Kamera und der Dualshock-4-Controller ist für das volle VR-Erlebnis aber zwingend notwendig. Schließlich wird die Position der Brille über insgesamt neun Leuchtdioden bestimmt, die von der Kamera aufgenommen und von der Konsole in das Spiel eingerechnet werden. Gleiches gilt auch für den Dualshock-4-Controller, der im Gegensatz zur PlayStation-Eye-Kamera aber bei der „Playstation VR“ inkludiert ist. Sinn macht auf jeden Fall das Investment in die beiden zusätzlichen Move-Controller: Damit kann man die beiden Hände unabhängig voneinander im Spiel bewegen.

Hardware-Überblick
Foto: Content Creation GmbH

Minispiele-Sammlung inklusive

Unterm Strich ergibt sich eine ordentliche Liste an Hardware, die für den uneingeschränkten Virtual-Reality-Genuss notwendig ist – alle voran braucht man natürlich eine PlayStation 4 bzw. PlayStation 4 Slim. Als Belohnung gibt Sony der „PlayStation VR“ eine Spielesammlung mit acht Mini-Games mit – quasi als Kostprobe bis zum Kauf der besten Spiele für die „PlayStation VR“.