von: mediamag.at-Redaktion

Auch Pflanzen haben Hunger

Nährstoffe gerade im Frühjahr wichtig

Gemüsepflanzen und Blumen bleiben schön grün und gesund, wenn der Boden das richtige Verhältnis an Nährstoffen besitzt. Mit kleinen, digitalen Hilfsmitteln ist dazu nicht einmal der berühmte grüne Daumen notwendig.

Pflanzen brauchen regelmäßig Wasser und Nährstoffe
Foto: Steve Debenport/iStock

Der richtige Rhythmus

Nicht nur zu wenig Nährstoffe sind schädlich für die Pflanze, auch eine Übersättigung lässt sie krank werden. Sichtbares Erkennungszeichen für zu wenig Wasser oder Nährstoffe ist, wenn sich Blätter bereits rot oder braun verfärben. Nach Möglichkeit sollte man es aber nicht so weit kommen lassen, da eine geschwächte Pflanze Spinnmilben, Blattläusen und ähnlichem Getier nur wenig entgegenzusetzen hat.

Um den aktuellen Nährstoffgehalt des Bodens zu messen, setzt man am besten einen digitalen Pflanzensensor in die Erde. Damit kann man via App die Feuchtigkeit des Bodens, die Temperatur und die Nährstoffkonzentration des Bodens überwachen. Sollte der Pflanze z.B. Wasser fehlen, wird eine Nachricht an das Smartphone geschickt.

Pflanzensensor und App von Parrot
Foto: Parrot

Damit die Pflanze die Zusatznahrung auch gut aufnehmen kann, sollte man in den Tagen nach dem Zuführen der Nährstoffe die Erde gut feucht halten. Nur so ist gewährleistet, dass sie ihren Weg über die Wurzeln in die Pflanzen finden.

Gesunder Pflanzen-Cocktail

Wasser alleine ist zwar wichtig, damit Blumen, Kräuter und Co. auf dem Balkon überleben können. Damit die Pflanzen auf lange Sicht gesund bleiben und sich aus eigener Kraft gegen Schädlinge wehren können, sollte man ihnen zusätzlich regelmäßig eine Spezialnahrung gönnen.

Gerade im Frühjahr, wenn die Pflanzen am schnellsten wachsen, werden zusätzliche Nährstoffe besonders dringend benötigt. Das kann in flüssiger Form sein, die Nährstoffe werden aber auch oft in Stäbchen verpackt, die einfach in die Erde gesteckt werden. Bei Kräutern und Pflanzen, deren Früchte man später verzehren möchte, sollte man auf biologische Mittel zurückgreifen, die dem menschlichen Organismus nicht schaden.