von: mediamag.at-Redaktion

Die Steuerzentrale im Smart Home

Das Herzstück des schlauen Zuhauses

Im „Internet der Dinge“ – so auch im Smart Home – tauschen die verschiedensten Geräte Daten miteinander aus. Damit die Kommunikation gelingt, bedarf es einer intelligenten Steuerzentrale.

Ein gut funktionierendes und erweiterbares Smart Home beginnt bei der Planung
Foto: MartinPrescott/iStock

Stichwort: Einheitliches System

Ein gut funktionierendes und erweiterbares Smart Home beginnt bei der Planung – genauer gesagt bei der Festlegung auf einen Funk-Standard. Nicht alle Hersteller statten ihre Geräte mit demselben Protokoll aus, daher können nicht alle Devices mit allen Steuerzentralen kommunizieren – und umgekehrt. Dennoch: Die meisten Systeme funktionieren unter den bekannten Standards Z-Wave oder ZigBee, aber auch DECT, Bluetooth oder WLAN finden Einsatz im smarten Netzwerk.

Schwerpunkte setzen

Bei der Auswahl des richtigen Systems sollte man immer im Auge behalten, welche Intelligenz man von seinem Zuhause in Zukunft erwartet. Liegt der Schwerpunkt auf Sicherheit oder möchte man lieber für gesteigertes Wohlbefinden die Temperatur und das Licht dynamisch regeln? Im zweiten Schritt kann man prüfen, welcher Anbieter die gewünschten Devices anbietet – und unter welchem Standard diese kommunizieren.

Bei der Auswahl der Steuerzentrale sollte der Fokus auf der Kompatibilität der vernetzten Geräte liegen: D.h. eine Z-Wave-Steuerzentrale kommuniziert mit Geräten, die ihr Protokoll auch verstehen – in den meisten Fällen auch herstellerübergreifend.

Tipp: Eine Steuerzentrale, die mehrere Protokolle unterstützt, kann als Vermittlerin im Funk-Dschungel dienen. Auch wenn man nicht gleich mit verschiedenen Standards startet, ist man später nicht auf ein System festgelegt – und bleibt flexibel bei der Auswahl zusätzlicher Geräte.