von: mediamag.at-Redaktion

Smart Home: Überwachungs-Cams

Auf diese Features kommt es an

Sie gehören längst zu einem smarten Zuhause dazu: moderne Sicherheitskameras. Doch Kamera ist nicht gleich Kamera. Je nach Anwendungsbereich sollte man auf einige Features besonders großen Wert legen.

Die wichtigsten Features für Überwachungskameras
Foto: Nest

Ob die Anbindung an die Cloud, HD-Aufnahmen oder die eine- oder andere smarte Zusatzfunktion – beim Kauf einer Überwachungskamera fürs eigene Zuhause oder fürs Büro zahlt es sich aus, aufs Kleingedruckte zu achten. Auf die folgenden Funktionen kommt es an:

Aufnahmen in HD gehören mittlerweile bei smarten Überwachungskameras zum Standard.
Foto: Withings

1. Aufnahmen in der Cloud speichern

Mit der Sicherheit ist es so eine Sache: Während der eine Benutzer darunter versteht, dass die Aufnahmen der Kamera wie beispielsweise bei der „Netatmo Welcome“ lokal abgespeichert werden, wünscht sich ein anderer die Möglichkeit, die Videos online in der Cloud zu speichern. Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile: Fällt beispielsweise das WLAN aus, ist auch die Verbindung zur Cloud gekappt. Lokal abgespeicherte Daten sind zwar vor möglichen Hackerangriffen geschützt – doch lassen Einbrecher das Speichermedium oder gleich die ganze Kamera mitgehen, sind auch die Mitschnitte verloren. Einen Kompromiss stellt eine Backup-Funktion wie etwa bei Netatmo dar: Der Inhalt der SD-Karte kann dabei optional zusätzlich auch auf einem FTP-Server oder einer Netzwerk-Festplatte gespeichert werden.

2. Bildqualität

Aufnahmen in HD gehören mittlerweile bei smarten Überwachungskameras zum Standard. Allerdings hängt die Bildqualität nicht immer nur von der Anzahl der Pixel ab: Bildrauschen bei schlechten Lichtverhältnissen und Verluste durch zu starke Datenkompression können die Qualität stark beeinträchtigen. Um etwaigen Verlusten durch eine verzögerte Datenübertragung vorzubeugen, ist es ratsam, darauf zu achten, dass die Kamera zusätzlich auch einen Ethernet-Anschluss für ein Netzwerkkabel hat.

Auch ein starker Digitalzoom gehört bei Überwachungskameras mittlerweile zum guten Ton.
Foto: Netgear

3. Blickwinkel

Durch den Einsatz leistungsfähiger Weitwinkelobjektive bieten einige Überwachungskameras die Möglichkeit, kleinere Räume vollständig zu überwachen. Der Nachteil: Je stärker der Weitwinkel, desto verzerrter ist das Bild. Bei Hersteller wie Withings oder Netatmo werden die Aufnahmen automatisch korrigiert, die dadurch wieder gerade gezogen werden. Allerdings geht diese Korrektur auf Kosten der Bildschärfe.

4. Zoom

Auch ein starker Digitalzoom gehört bei Überwachungskameras mittlerweile zum guten Ton. Der Technik sind hier allerdings Grenzen gesetzt – zumindest, wenn man die Qualität der Aufnahmen im Blick behält. Vergrößerung über den Faktor 10 hinaus macht – je nach Pixelanzahl und Lichtverhältnisse – nicht immer Sinn.

5. Gesichtserkennung

Genial und wirklich praktisch: smarte Sicherheitskameras wie die "Netatmo Welcome“ erkennen Gesichter auf den Aufnahmen und schicken dem Benutzer eine Benachrichtigung mit dem Namen der erkannten Personen auf das Smartphone. So weiß man sofort, wenn ein Familienmitglied oder eine andere vertraute Person nachhause kommt. Andererseits warnt die Kamera auch, wenn eine unbekannte Person gesichtet wird.