von: mediamag.at-Redaktion

Waschmaschinen-Fibel: Front- oder Toploader?

Die beiden Geräte im Vergleich

Eine große Frontlader-Waschmaschine ist die häufigste Wahl. Doch für wen machen Toplader mehr Sinn? Und was sind die Vorteile eines Wasch-Trocken-Kombinationsgeräts?

Die wichtigsten Waschmaschinen-Typen.
Foto: RapidEye/iStock

Frontlader

Optisch erinnern sie an das Bullauge eines großen Ozean-Dampfers – die Frontlader-Waschmaschinen. Der Großteil der am Markt erhältlichen Waschmaschinen werden von vorne beladen. Die Bauweise bietet einige Vorteile: Die Maße sind mit 85 x 60 x 60 Zentimetern standardisiert. Bei einem Gerätetausch können eingebaute Waschmaschinen so ohne größere Anpassungen am selben Platz eingebaut werden. Die im Vergleich zu Topladern breitere Grundfläche verleiht den Maschinen einen stabilen Stand – etwa bei schnellen Schleudergängen. Dazu kommt, dass Frontlader meist eine größere Kapazität aufweisen und die obere Fläche als zusätzliche Arbeitsauflage genützt werden kann.

Das wichtigste Argument für einen Toplader sind zweifellos die kompakten Ausmaße.
Foto: Bauknecht

Toplader

Das wichtigste Argument für einen Toplader sind zweifellos die kompakten Ausmaße: Einerseits sind diese Geräte meist deutlich schmäler und passen so auch in kleinere Nischen bzw. Räume. Andererseits entfällt die nach vorne aufschwenkende Tür, die zusätzlichen Platz beim Be- und Entladen in Anspruch nimmt. Wie der Name schon verrät, wird ein Toplader von oben mit der Wäsche befüllt. Ein bauartbedingter Vorteil besteht darin, vergessene Kleidungsstücke nachträglich – also während des Waschvorgangs – in die Maschine geben zu können. 

Wer möchte, kann sich anstatt eines Wäschetrockners zusätzlich zu Waschmaschine auch einen Waschtrockner anschaffen
Foto: AndreyPopov/iStock

Waschtrockner

Wer möchte, kann sich anstatt eines Wäschetrockners zusätzlich zur Waschmaschine auch einen Waschtrockner anschaffen – also ein Kombinationsgerät, das die Kleidung sowohl waschen, als auch trocknen kann. Neben den offensichtlichen Vorteilen – das lästige Umräumen zwischen den Geräten entfällt – gibt es dabei ein paar Details zu beachten. Da nasse Wäsche deutlich weniger Platz beansprucht als Trockene, sollte man derartige Geräte nicht wie bei herkömmlichen Waschmaschinen üblich komplett anfüllen. Ansonsten kann der Waschtrockner nicht die gesamte Ladung ordnungsgemäß trocknen – und ein Teil der Ladung bleibt feucht.