von: mediamag.at-Redaktion

Diskussion um die Fernbedienung

Wer hat während der EM die Kontrolle?

Fest in der Hand der Männer wird die Fernbedienung ab 10. Juni und während der gesamten Europafußballmeisterschaft 2016 sein. Das behaupten zumindest die männlichen EM-Zuseher selbst in der repräsentativen Umfrage der Marketagent.com im Auftrag von Media Markt.

Pärchen sieht gemeinsam fern
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Wie so oft im Leben haben Männer und Frauen allerdings unterschiedliche Ansichten. Zumindest sind sie sich nicht einig, wer die Kontrolle über die Fernbedienung hat: 47 Prozent der Männer antworteten auf die Frage, wer während der EM-Spielzeiten über das TV-Programm entscheidet, klar und deutlich mit „ich“. Dem gegenüber stehen 19 Prozent der Fußball-Zuseherinnen, die angaben, dass auch wirklich der Partner entscheidet.

Kein Grund zum Streit

Bei der Mehrheit herrscht zumindest fast Einigkeit: 43 Prozent der Männer und 55 Prozent der Frauen gaben an, dass gemeinsam mit dem Partner entschieden wird, was eingeschaltet wird. Nur in fünf Prozent der Fälle darf laut den männlichen Fußballfans tatsächlich auch die Frau das Programm wählen. 

Frau wählt Fernsehprogramm
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Diskussionen

Immerhin 16 Prozent der Haushalte gaben zu, dass es zu Meinungsverschiedenheiten über das Fernsehprogramm bei Fußballübertragungen komme. Vor allem Jüngere (die Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren) und Wiener Haushalte haben derartige Differenzen: Bei rund einem ein Viertel bzw. 20 Prozent ist das der Fall. Nur in jedem achten Zuhause gibt es dabei keinen Stress, denn sie haben genügend TV-Geräte, um Diskussionen zu vermeiden.