von: mediamag.at-Redaktion

Dr. Kawashimas Erben

Gehirnjogging fürs Smartphone

Zehn Jahre sind vergangen, seitdem das erste Videospiel für die grauen Zellen auf den Markt kam. Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging für den tragbaren Nintendo DS löste 2006 einen Boom aus, der bis heute anhält. Wer etwas auf sich hält, hat neben der obligatorischen Fitness-App auch ein Programm fürs Gedächtnistraining am Smartphone.

Gehirnjogging fürs Smartphone
Foto: StockFinland/iStock

Gehirnjogging gehört mittlerweile längst nicht nur unter Technik-Jüngern und Early-Adoptern zum guten Ton. Ob in der Straßenbahn, im Wartezimmer oder einfach nur während der Mittagspause – gibt es eine bessere Methode, die Zeit totzuschlagen, als etwas für den eigenen IQ zu tun? Ob das sogenannte Gehirnjogging wirklich intelligenter macht, ist unter Neurowissenschaftern heftig umstritten. Dem Erfolg der Gehirntraining-Apps tut das jedoch keinen Abbruch.

Lumosity

Lumosity
Foto: Screenshot Lumosity

Mit derzeit mehr als 40 verschiedenen Übungen in der Vollversion ist Lumosity so etwas wie ein Luxus-Fitnessstudio fürs Gehirn. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme – quasi einem Fitnesstest für die grauen Zellen – geht’s in den verschiedenen Disziplinen auch schon los. Ob es darum geht, mehrere Infos im Kopf zu behalten, Schlüssel-Infos herauszufiltern oder effizient zwischen mehreren Aufgaben zu switchen – das Programm motiviert den User mit unzähligen lustigen Spielchen. Täglich drei verschiedene Übungen bietet die Gratis-Version, wer per Monats-, Jahres- oder Lebenszeitabo bezahlt, dem wird ein ausgefeiltes und personalisiertes Trainingsprogramm versprochen.

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Brain Age

Brain Age
Foto: Screenshot Brain Age

Zugegeben – per App das geistige Alter zu bestimmen, erscheint aus wissenschaftlicher Perspektive höchst zweifelhaft. Spaß macht es – zumindest am Beispiel der App "Brain Age" – aber allemal. Drei verschiedene Disziplinen helfen dabei, das tatsächliche Alter des eigenen Denkmuskels zu errechnen: Neben einer Memory-Variante mit Farbkugeln gibt es Rechenaufgaben sowie eine Konzentrationsaufgabe, bei der Zahlen in der richtigen Reihenfolge berührt werden müssen. Das Angebot der Spiele ist etwas zahlenlastig – zum Zeitvertreib zwischendurch aber gerade richtig.

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Einstein™ Gehirntrainer HD

Einstein™ Gehirntrainer HD
Foto: Screenshot Einstein™ Gehirntrainer HD

Der Name verpflichtet: Der „Einstein™ Gehirntrainer HD“ bietet nicht nur 30 Übungen, sondern beeindruckt auch mit einer ausführlichen Statistik. Wer ein eigenes Spielerprofil anlegt, kann jederzeit überprüfen, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen – und diese gezielt trainieren. Kurzweilig ist auch der Mehrspieler-Modus, bei dem man in den verschiedenen Kategorien gegeneinander antreten kann.

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Wissenstraining

Wissenstraining
Foto: Screenshot Wissenstraining

Wer seine Zeit weniger mit banalen Konzentrations-Übungen verbringen, sondern stattdessen etwas für die Allgemeinbildung tun möchte, ist bei dieser App genau richtig. In Summe stehen über 4.400 Fragen in fünf Schwierigkeitsstufen zur Auswahl. Die jeweilige Schwierigkeit passt sich dem Spielerfolg an, Fragen kommen aus zehn Kategorien. Egal, ob die Antwort richtig oder falsch ist – man lernt definitiv viel Wissenswertes – und ist für die nächste Millionenshow bestens gerüstet.

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