von: mediamag.at-Redaktion

E-Bike: Die Antriebstypen

Unterschiede und Vorteile

Nicht jeder E-Bike-Antrieb funktioniert gleich. Je nach Einsatzgebiet eignen sich manche Methoden besser als andere. Wir werfen einen Blick auf die häufigsten Antriebsmodelle.

Die wichtigsten Antriebsarten beim E-Bike.
Foto: Madina Asileva/iStock

Der Vorderrad-Antrieb

Der Vorderrad-Antrieb gehört zu der unkompliziertesten Methode, einen Elektro-Motor an ein Fahrrad anzubringen. Wenn ein normales Fahrrad zum E-Bike umgebaut wird, baut man den Motor ebenfalls gerne an der Front ein, da dies die unkomplizierteste Methode ist. Aufgrund der fehlenden Technik (Fahrradkette etc.) ist der Einbau an dieser Stelle am einfachsten. Das führt dazu, dass bei den meisten kostengünstigen Rädern der Vorderrad-Antrieb gewählt wird. Sobald man sich daran gewöhnt hat, dass der „Zug“ vom Vorderrad kommt, ist diese Antriebs-Art die günstigste.

Der Vorderrad-Antrieb ist die unkomplizierteste und einfachste Variante.
Foto: schulzie/iStock

Der Hinterrad-Antrieb

Hinterrad-Motoren finden sich meist bei Sport- und Mountainbikes. Da sich der Antrieb hierbei auf der hinteren Achse befindet, liegt auch der Schwerpunkt des Rades weiter hinten, was für besseres Handling sorgt. Vor allem, wer schnell oder im Gelände fährt, ist mit einem Hinterrad-Antrieb gut bedient. Was die Optik betrifft, lässt sich der Motor auf der hinteren Rad-Hälfte leichter „verstecken“, als der auffälligere Vorderrad-Antrieb. Dies macht den Hinterrad-Antrieb zum großartigen Allrounder und zur besten Option für Sport- und Mountainbikes.

Der Hinterrad-Antrieb eignet sich für Sport- und Mountainbikes.
Foto: Alessandr Eusebio/iStock

Der Mittelmotor

Beim Mittelmotor liegt der Antrieb nicht auf einem der beiden Räder, sondern nahe des Tretlagers. Da der Akku in diesem Fall meist auch in diesem Bereich angebracht wird, liegt der Schwerpunkt recht tief und mittig. Dies führt wiederum zu einem sehr natürlichen Fahrerlebnis, vergleichbar mit einem Rad ohne E-Antrieb. Diese Bauweise ist aber im Vergleich zum Hinterrad- oder Vorderrad-Antrieb um einiges komplizierter umzusetzen, weshalb eine Nachrüstung eher schwer wird.