von: mediamag.at-Redaktion

Far Cry 5: Fanaten-Jagd in den USA

Dem Kult auf der Spur

Das heiß erwartete „Far Cry 5“ ist endlich da. Das steckt im neuen Abenteuer von Ubisoft.

„Far Cry 5“ entführt uns in die USA.
Foto: Ubisoft

Der nächste Streich

„Far Cry“ ist zurück und entführt uns diesmal nicht in besonders exotische Gefilde. Nach einer tropischen Insel und einem Staat mitten im Himalaya geht’s diesmal in die USA – genauer gesagt nach Montana. Im fiktiven Hope County hat ein verrückter Kult die Macht an sich gerissen. Die Mitglieder von „Eden’s Gate“ glauben, dass die Zivilisation kurz vor dem Kollaps stehe und meinen, dass ihr Anführer sie vor diesem Schicksal bewahren kann. Die Bürger werden eingeschüchtert und bedroht: Niemand soll mit der Außenwelt Kontakt aufnehmen. Als Deputy Sheriff und Teil der Widerstandsgruppe in Hope County liegt es am Spieler, den „Vater“ in Gewahrsam zu nehmen und den Kreuzzug von „Eden’s Gate“ zu beenden.

Langer Spaß

Wer sich bereits auf die Story von „Far Cry 5“ freut, kann schon einen Urlaubstag oder ein langes Wochenende einplanen: 25 Stunden soll die Einzelspieler-Kampagne des Shooters dauern. Das trifft aber nur zu, wenn man sich recht stur an die Story-Missionen hält: Wer sich nebenbei für das Jagen, Angeln oder andere Aktivitäten abseits der Kult-Auslöschung begeistern kann, wird einige Stunden länger vor der Konsole und dem Bildschirm hängen bleiben. In den Einzelspieler-Missionen geht es darum, Hope County Stück für Stück aus den Klauen des Kults zu befreien. Dabei überfallen Spieler Vorratslager sowie Außenposten und schalten hochrangige Mitglieder der Vereinigung aus.

Jagen gehört zu den Nebenaktivitäten im Spiel.
Foto: Ubisoft

Eine Geschichte

„Far Cry 5“ ist – wie der Name unschwer erkennen lässt – der fünfte Titel in der Hauptreihe. Es gab aber immer wieder Spin-offs, die sich zum Teil nicht sehr ernst nahmen. „Far Cry 3: Blood Dragon“ erinnert zum Beispiel an Action-Filme der 1980er Jahre – schnippische One-Liner und Retro-Stil inklusive. In „Far Cry Primal“ prügelt und jagt sich der Protagonist in der Steinzeit zum Stammesführer. Während „Far Cry“ noch vom deutschen Studio Crytek entwickelt wurde, wechselte das Franchise mit Teil 2 zu Ubisoft Montreal. Crytek entwickelte mit dem futuristischen „Crysis“ seinen eigenen, inoffiziellen „Far Cry“-Nachfolger