von: mediamag.at-Redaktion

Festplatten-Fibel: Terabyte & Co.

Die passende Harddisk finden

Die optimale Festplatte für die persönlichen Ansprüche zu finden, gleicht oftmals der Suche nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen. Die folgenden Tipps helfen bei der Auswahl.

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Grundsätzlich teilt sich das Angebot der Festplatten in zwei große Bereiche: Jene der internen Laufwerke, die meist fix im Hardware-Verbund eines Notebooks oder Desktop-Rechners integriert sind. In diesem Fall hat der Käufer zwar meist die Wahl zwischen verschiedenen Kapazitäten, diese werden jedoch meist vom jeweiligen Anbieter vorgegeben und beschränkt sich auf eine Handvoll von Optionen. 

Die optimale Festplatte für die persönlichen Ansprüche zu finden, gleicht oftmals der Suche nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen.
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Sicherung

Der zweite, weitaus größere Bereich umfasst die externen Festplatten, die meistens zum Zweck der Sicherung oder Datenspeicherung zur Entlastung des Arbeitscomputers dienen. Hier genießt man weitaus größere Möglichkeiten, aus verschiedenen Bauweisen, Kapazitäten sowie Schreibe- und Lesegeschwindigkeiten zu wählen.

HDD versus SSD

In beiden Fällen geht es primär um eine grundlegende Entscheidung zwischen konventionellen HDD-Festplatten und modernen SSDs. Bei HDD-Laufwerken handelt es sich um jene Technik mit Lesekopf und rotierender Scheibe, die bereits seit mehreren Jahrzehnten mehr oder weniger unverändert zur Verfügung steht – sieht man einmal von den rasant gewachsenen Kapazitäten ab. 

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Vor- und Nachteile

Solid-State-Disks (SSDs) hingegen sind im Grunde unzählige, aneinander gereihte Flash-Speicher, die gleich mehrere Vorteile bieten: So sind die modernen SSD-Laufwerke in der Regel schneller, leiser, robuster und auch sparsamer. In der Pionierzeit des Flash-Speichers, als sogar USB-Sticks noch als kleine technische Wunder galten, waren SSDs in Sachen Kapazität jedoch noch massiv eingeschränkt. Zwar haben sie die verfügbaren Kapazitäten ebenso wie der Preis pro Terabyte zuletzt an die Werte von HDDs angeglichen. 

Die Mischung macht’s

Bei der Auswahl der perfekten Festplatte gilt die einfache Grundregel: Wer auf Mobilität, Robustheit und Tempo wert legt, wird mit SSDs ziemlich wahrscheinlich glücklich werden. Wer stattdessen weitestgehend am Desktop-Rechner arbeiten und/oder größere Kapazitäten benötigt, fährt mit HDDs besser. Ein smarter Kompromiss ist die Kombination beider Technologien: Die interne Haupt-Festplatte als SSD sowie eine zusätzliches, externes HDD-Laufwerk zur Sicherung der Daten, die nicht tagtäglich benötigt werden.