von: mediamag.at-Redaktion

Filmische Achterbahn

„Hardcore“ erinnert an einen Ego-Shooter

Die Ich-Perspektive macht „Hardcore“ zu einem der ungewöhnlichsten Kinofilme des Jahres. Ganz in Game-Manier sieht der Zuschauer die Handlung ausschließlich aus Sicht des Protagonisten.

Hardcore Henry
Foto: capelight pictures

Showdown am Hochhaus

Henry wacht eines Tages als künstliche Kampfmaschine auf. Halb Mensch und halb Maschine findet er sich in einer Forschungsanstalt in der russischen Metropole Moskau wieder. Sein linker Arm und sein linkes Bein wurden nach einem schweren Unfall durch kybernetische Körperteile ersetzt.

An seiner Seite wacht seine geliebte Frau Estelle. Diese wird jedoch von Akan, dem telekinetischen Anführer einer Söldnerarmee, entführt. Gemeinsam mit dem schrägen Jimmy versucht er in hammerharten Kämpfen, seine Liebste aus den Fängen des Despoten zu befreien. Es kommt schließlich zum großen Endkampf am Dach von Dakans Hauptquartier. Wird Henry ihn und die gesamte Cyborg-Armee besiegen können?

GoPro für die große Leinwand

Hardcore
Foto: capelight pictures

Gedreht wurde der Film fast ausschließlich mit einer GoPro 3. Während der Dreharbeiten hatte der Kameramann die Cam in einer speziellen Konstruktion vor sein Gesicht geschnallt.

Für das ungewöhnliche Filmprojekt ist der in Russland geborene Filmemacher Ilya Naishuller verantwortlich. Dieser hatte schon vor drei Jahren mit einem Musikvideo, das ganz in der Ich-Perspektive gehalten ist, für Aufsehen gesorgt. Neben den Hauptdarstellern Sharlto Copley und Danila Kozlovsky hat auch Tim Roth einen Auftritt als Henrys Vater.

Hardcore: Trailer