von: mediamag.at-Redaktion

Fitness-Tracker machen gesund

Motivation mit smarten Uhren

Smartwatches und Co. sind nicht nur perfekte Begleiter beim Workout oder Lauftraining, sie helfen uns auch, gesünder durch den Alltag zu kommen. Fitness beginnt ja bekanntlich im Kopf.

Wearables unterstützen einen gesunden Lebensstil
Foto: Fitbit

Wer denkt, dass Wearables nur für sportliche Betätigungen einsetzbar sind, verkauft die schlauen Armbänder unter ihrem Wert. Zwar eignen sie sich durch ihre vielen Funktionen, wie GPS, Herzfrequenz-Messer uvm., perfekt zum Überwachen verschiedenster Sportarten, sie sind aber auch im Alltag vielfältig verwendbar.

Laut einer aktuellen Studie der Medizinerin Elizabeth J. Lyons von der Universität Texas ließe sich mit etwas mehr Bewegung chronischen Krankheiten, wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Problemen, vorbeugen.

1. Gesündere Ernährung

Wearables helfen beim Tracken der Essgewohnheiten
Foto: PeopleImages / iStock

Manche Apps werten nicht nur die täglichen körperlichen Aktivitäten aus, sondern erlauben auch die Eingabe der konsumierten Nahrungsmittel. Wer feststellt, dass der „gelegentliche Burger“ bereits zwei Mal pro Woche stattfindet, kann bewusst mit kalorienärmeren Speisen entgegensteuern.

2. Bessere Energiebilanz

Bewegung und gesunde Ernährung können mit Wearables erfasst werden
Foto: Jawbone

Manche Fitness-Tracker, wie z.B. jene von Withings, kommunizieren auch mit smarten Waagen, die Gewichtsverläufe und Body-Mass-Index anzeigen. Das Tracking von einerseits Gewicht und andererseits Kalorienaufnahme führt gut vor Augen, wie viel Training nötig ist, um sich den persönlichen Idealwerten zu nähern. Automatische Feedbacks liefern Unterstützung dabei, die täglichen Aufgaben, wie Fitness-Training oder Kaloriengrenzen, einzuhalten.

3. Mehr Bewegung

In der Arbeit vergisst man oft auf regelmässige Bewegung
Foto: Bogdan Kosanovic / iStock

Viele der Uhren erkennen, wenn man lange Zeit in sitzender Position verbracht hat, und feuern zu körperlicher Aktivität an. Die Alarme lassen sich selbst definieren, d.h. es werden keine wichtigen Konferenzen unterbrochen oder das Mittagsschläfchen gestört.

Fazit: Feedback ist wichtig

Wearables führen uns deutlich vor Augen, wie gesund oder ungesund wir leben. In vielen Aktivitäts-Trackern lassen sich Ziele definieren, wie etwa „heute 10.000 Schritte gehen“. Am Ende des Tages zeigt eine Auswertung, ob man die Aufgabe erfolgreich absolviert hat oder an welchem Punkt man gescheitert ist. In der anfänglich zitierten US-Studie konnten die Befragten durch das Feedback von Wearables und Apps bis zu zwei Kilo Gewicht mehr verlieren.

Die intelligenten Tracker unterstützen dabei in vielerlei Hinsicht. Einerseits gibt die Software die Unterstützung aus der Community weiter, d.h. in manchen Apps kann man sich bei sportlichen Tätigkeiten anfeuern lassen. Andererseits wird die Aufmerksamkeit auf Erfolge aus der Vergangenheit gelegt, nach dem Motto „Ich habe das ja schon einmal geschafft“.