von: mediamag.at-Redaktion

Fitnesstracker: Wichtige Funktionen

Kleine Begriffe-Fibel für Smartwatch & Co.

Sp02, Vo2Max, optische Pulsmessung, Sleep Tracking und Self-Tracking: Wir erklären, was hinter diesen Fitnesstracker-Begriffen steckt.

Diese Features von Fitnesstrackern sollten Sie kennen.
Foto: filadendron/iStock

Wer sich bei Smartwatches und Fitnesstrackern umsieht, stößt schnell auf die unterschiedlichsten Features – und vor allem auf verschiedene Begriffe. Wir erklären die gängigsten Bezeichnungen.

Optische Pulsmessung

Manche Fitnesstracker und Smartwatches haben auf der Rückseite des Gehäuses zwei oder mehr LED-Lampen sowie einen optischen Sensor. Letzterer misst, wie viel vom ausgestrahlten Licht reflektiert bzw. absorbiert wird, wenn das Blut durch die Gefäße am Handgelenk gepumpt wird.

So kann der aktuelle Puls ermittelt werden, ohne dazu einen Brustgurt zu verwenden.

Smartwatches und Fitnesstracker messen Sauerstoffwerte im Blut.
Foto: Kerkez/iStock

V02Max

Die Abkürzung V02Max steht für die das Maximum an Sauerstoff, das von der Atemluft in die Muskulatur transportiert werden kann. Es zeigt quasi an, wie gut der Körper Sauerstoff verarbeitet. Je größer dieser Wert, umso höher kann die Intensität einer Ausdauerbelastung sein. Es spiegelt also die Ausdauer-Leistungsfähigkeit einer Person wieder.

Das Feature ist z.B. in der neuen „vívosmart 4“ von Garmin integriert.

„vívosmart 4“ von Garmin verfügt über eine V02Max-Messung.
Foto: Garmin

REM- und Schlaftracking

Für eine Aufzeichnung der Schlafqualität, dem sogenannten „Sleep-Tracking“, kombinieren die Geräte Daten von Puls- und Bewegungssensor und zeichnen diese auf. So kann zwischen REM- („Rapid Eye Movement“), Tief- sowie Leichtschlafphasen unterschieden werden.

In den sogenannten REM- und Tiefschlafphasen bewegen wir uns wenig bis gar nicht; bei leichtem Schlaf häufiger. Die beiden tieferen Schlafphasen unterscheiden sich durch den Puls, denn während des REM-Schlafs steigt dieser an.

Werden die Ergebnisse mit wissenschaftlichen Erkenntnissen über guten Schlaf verglichen, können Rückschlüsse über die eigenen Schlafqualität gezogen werden. Dieses Feature bieten viele Wearables an, beispielsweise jene von Nokia (jetzt Withings), Polar, Fitbit und Garmin.

Self-Tracking mit dem „Fitbit Charge 3“.
Foto: Fitbit

Sp02

Sp02 steht als Abkürzung für den geschätzten Wert der Sauerstoffsättigung im Blut, gemessen mit einem Pulsoxymeter. Dieser durchleuchtet die Haut und schätzt die Konzentration vom Sauerstoff im Blut ab, also die Anzahl der roten Blutkörperchen, die Sauerstoff transportieren.

Der Normalwert liegt hier bei 95-100 Prozent. Die geschätzten Werte, die mittels Wearables ermittelt werden, geben damit Aufschluss über den Gesundheitszustand des Anwenders. Beispiel für einen Tracker mit diesem Feature: Fitbit „Charge 3“.

Self-Tracking ermöglich ein individuelles Trainingsprogramm, das zum Erfolg führt.
Foto: vgajic/iStock

Self-Tracking

Manche Fitnesstracker oder Smartwatches zeichnen rund um die Uhr Puls, Kalorienverbrauch, zurückgelegte Schritte, Anzahl der Fitnesseinheiten und Tiefschlafphasen etc. auf. Mit den gesammelten Daten erhalten User Fitness- und Gesundheitswerte sowie einen maßgeschneiderten Trainingsplan.

Das Self-Tracking verschafft also einen individuellen Gesamtüberblick, z.B. mit der Samsung „Galaxy Watch“.