Ratgeber / Digital

Fotos archivieren: So einfach geht’s

Bildarchiv mit System

von: mediamag.at-Redaktion

Das Phänomen der Bilderflut kennt jeder, der seine Speicherkarte nach dem Urlaub oder einem anderen Anlass auf dem Computer speichern möchte. Die Datenmenge klettert schnell in den zweistelligen Gigabyte-Bereich. Zusätzlich werden nicht nur Bilder mit der Kamera gemacht, sondern auch mit Smartphones oder Tablets. Um bei dieser Überschwemmung an Fotos nicht den Überblick zu verlieren, geben wir Ihnen Tipps für ein strukturiertes Bildarchiv.

Externe Festplatte

Eine effiziente Lösung ist eine externe Festplatte –  auf diese Weise wird der interne Speicher nicht mit Unmengen an Gigabytes voll geschaufelt. Die Bilder lassen sich mit wenigen Klicks über den Windows-Explorer oder den Finder am Mac auf das angeschlossene Speichermedium verschieben. Es empfiehlt sich, die Daten zirka alle drei Jahre auf ein anderes Laufwerk umzukopieren, um sie für die Zukunft zu sichern, da externe Festplatten nicht ewig halten

http://www.mediamarkt.at/de/product/_adobe-photoshop-lightroom-v6-0-mac-win-bildbearbeitung-pc-1417189.html?ga_query=Lightroom So schaffen Sie sich eine übersichtliche Bildarchivierung.
Foto: Triloks/iStock

Cloud-Speicher

Empfehlenswert sind diverse Anbieter von Cloud-Systemen. Der Vorteil dieser Form der Bildspeicherung ist: Sie können überall darauf zugreifen, sei es vom Smartphone, Tablet oder PC. Am besten ist es, die Fotos als JPG oder in einem verlustfreien Format wie RAW oder DNG abzuspeichern – das spart Speicherplatz.

Ordnerstruktur

Ein zentrales Fotoarchiv sollte mit einem Überordner nach Jahren angelegt werden wie zum Beispiel: 2014, 2015, 2016, ... dort kann man dann weitere Unterordner nach Ereignissen oder Kategorien erstellen. Mithilfe der Suchfunktion im Finder/Explorer können die Bilder nach Aufnahmedatum sortiert und auf die entsprechenden Ordner verteilt werden. Im nächsten Schritt werden die Bilder gesichtet, dafür eignet sich ein weiterer Ordner, den man „Top-Auswahl“ benennt. Dort werden nur die besten Aufnahmen gespeichert. Die restlichen Bilder können in den Papierkorb wandern oder werden erst gelöscht, sobald die Aufnahmen verarbeitetet wurden.

Tools für die Bildablage

Wenn man eine Tag-basierende Suchfunktion nutzen möchte – ist eine Fotodatenbank-Software unabdinglich. Sie bietet Mehrfachzuweisungen von Tags zu den jeweiligen Bildern an. Damit lassen sich Alben anlegen, es kann nach speziellen Fotos gesucht oder die Bilder nach Kategorien eingeteilt werden. Geeignete Programme dafür sind Google Fotos oder Lightroom – beide unterstützen auch Gesichtserkennung und Geolokalisierung.