von: mediamag.at-Redaktion

Tierisch gute Technik für Hund und Katz

Fitness-Tracker und Apps für Vierbeiner

Technik kann nicht nur uns Menschen tierisch Spaß machen. Auch Bello, Mitzi & Co. finden Gefallen an diesen Gadgets.

Wuff! Auch Hunde mögen Technik.
Foto: iStock/alkir

Tiere bereichern unser Leben – und die meisten Frauchen und Herrchen tun alles, um ihren vierbeinigen Lieblingen ein schönes Dasein zu bereiten. Neben artgerechter Haltung, Ernährung und sozialer Interaktion kommt immer öfter auch Technik ins Spiel.

Genug Bewegung gemacht?

Eine Frage, mit der sich die meisten Hundehalter beschäftigten, ist die nach dem richtigen Maß der Auslastung. Wer meint, sein Hund bräuchte mehr Bewegung, kann das Aktivitätslevel mit einem Fitness-Tracker kontrollieren. FitBark beispielsweise ist ein kleiner Aktivitäts-Tracker in Knochenform, der am Halsband angebracht wird. Alles, was der vierbeinige Freund am Tag an Bewegung geleistet hat, wird aufgezeichnet. Die Daten werden an das Smartphone weitergeleitet. Stellt sich heraus, dass der Kleine mehr Bewegung brauchen könnte, ist das für die ganze Familie von Vorteil: Schließlich schadet ein wenig Laufsport niemandem. 

Schnell gefunden

Falls der Hund zu schnell unterwegs ist und Ihnen öfters davonläuft, empfiehlt sich ein GPS-Tracker. Mit dem Tractive GPS 2 gibt es einen kleinen, leichten, robusten Tracker, der Ihnen jederzeit den aktuellen Aufenthaltsort Ihres Tieres direkt am Smartphone oder über die Tractive-GPS-Webapp bekannt gibt.

Spiel mit mir!

Wer oft außer Haus ist, aber trotzdem mit seinem vierbeinigen Freund daheim spielen mag, der könnte an PlayDate Gefallen finden. Die orangefarbene Kugel lässt sich per App von überall aus steuern. Durch die integrierte Kamera und die Lautsprecher sieht man, was daheim passiert und kann auch mit dem Tier akustisch interagieren. Für Katzen soll eine besondere Version auf den Markt kommen: Ein Ball mit eingestanzten Löchern, an denen man Bänder befestigen kann. Bevor plötzlich der Ball durch die Wohnung rollt und zu dem Tier spricht, ist sicher empfehlenswert, es zunächst im Beisein an das Gadget zu gewöhnen. PlayDate ist derzeit noch in der Entwicklung, kann aber bereits vorbestellt werden.

Füttern 4.0

Wer seinen Hund optimal versorgen will, auch wenn er selbst mal nicht daheim ist, ist mit dem CleverPet gut beraten. Im WLAN-Futternapf lässt sich eine große Portion Futter unterbringen. Durch das Drücken einer Leuchttaste kann der Hund die Haube, unter der sich das Essen befindet, selbst öffnen. Katzen können mit dem Catspat, einem Futterautomaten, der sich per App bedienen lässt, gefüttert werden. Das Gerät wurde bei der CES 2017 präsentiert. 

Du verstehst mich nicht …

Es ist ja nicht so, dass wir uns Menschen immer verstehen. Wie sollen wir da mit Hund und Katz kommunizieren? Miau und Wuff richtig zu interpretieren, scheint eine Wissenschaft zu sein. Mittlerweile gibt es mit dem „Meowlingual Cat Translation Device“ und dem „Bowlingual Bark Translator“ batteriebetriebene Übersetzer aus Japan. Auch Emotionen soll das Gerät erfassen, mit der Chat-Funktion können Sie Ihrem Vierbeiner 200 Begriffe miauen oder bellen. Bisher hat es das Gerät allerdings nicht auf den europäischen Markt geschafft. Vielleicht können uns aber auch diese Apps helfen, die Tiere zu verstehen? Einen Versuch ist es wert! Kostenlose Apps sind beispielsweise „Bowlingual Bark Translator“  für iOS oder der „Cat Translator“ für iOS