von: mediamag.at-Redaktion

Gaming-Wissen: Was ist Early Access?

So kann man Entwickler unterstützen

Immer wieder stolpert man über den Begriff Early Access. Was das genau ist und welche Idee dahinter steckt, verraten wir in den folgenden Zeilen.

Was ist Early Access?
Bild: Microsoft Xbox

Mitgestalten

Nicht jedes Spiel wird von großen Publishern unterstützt. Oft arbeiten kleine Teams oder sogar nur Einzelpersonen an der Erstellung eines neuen Games. Um genau solchen Studios, die auch als „Indies“ bezeichnet werden, eine Fertigstellung ihres Projekts zu ermöglichen, gibt es Early Access-Programme. Hierbei wird eine bereits spielbare Vorabversion veröffentlicht und zu einem reduzierten Preis angeboten. Diese Alpha- oder Beta-Version beinhaltet noch nicht alle Features des fertigen Spiels, man kann sich innerhalb der Community aber durch Feedback an der Verbesserung und Weiterentwicklung beteiligen. Entwickler schätzen den Austausch mit Spielern meist sehr.

Vorabzugang

Die Entwicklung eines Spiels ist oft teuer und dauert viele Jahre, in denen es keine Einkünfte bringt. Im Entstehungsprozess müssen unter anderem Texturen und Modelle entworfen, Sounds aufgenommen, Quests und Dialoge geschrieben, eine Physik-Engine aufgestellt und Level designt werden. Gerade kleine Teams sind da auf Unterstützung angewiesen. Neben Crowdfunding-Kampagnen auf Kickstarter oder Indiegogo wird Early Access immer beliebter. 

„PUBG“ gilt als erfolgreiches Early Access-Spiel.
Bild: Microsoft Xbox

Erfolgsgeschichte

Prominentes Beispiel ist „PlayerUnknown’s Battlegrounds“ (= PUBG) – ein Spiel, das mittlerweile weltweit berühmt ist und zu den erfolgreichsten Games überhaupt zählt. Vor dem eigentlichen Release im Dezember 2017 war das Spiel bereits seit über 9 Monaten im Early Access-Programm erhältlich. Steigt man bereits in dieser frühen Phase als Spieler ein, muss man mit kleineren Mankos rechnen. Mittlerweile ist „PUBG“ für PC und Xbox erschienen, der Release für die PlayStation 4 ist für Dezember 2018 geplant.