von: mediamag.at-Redaktion

Geheime Features in Facebook

Versteckte Unterhaltung mit spaßigen Easter Eggs

Auch Programmierer sind humorvolle Menschen und haben in Webportalen, wie etwa Facebook, ihre persönlichen Notizen versteckt. Wir haben ein paar geniale „Ostereier“ für Sie entdeckt.

ASCII statt Foto
Foto: Content Creation

Versteckte Scherzfunktionen, die sogenannten „Easter Eggs“, sind so alt wie das Internet selbst. Schon in den ältesten Programmen wie z.B. Microsoft Word finden sich lustige Features wieder. So war etwa in Word 97 ein Flipper versteckt und im Excel der selben Generation ließ sich ein Flugsimulator aufrufen. Wer in der Adresszeile des Firefoxbrowsers den Code „about:robots“ eingibt, sieht noch heute eine ganz spezielle Nachricht an die Benutzer, geschrieben aus Sicht der Roboter.

Virtuelle Eiersuche

Aber nicht nur in Office-Programmen sind Easter Eggs häufig zu finden, auch in Computerspielen werden sie gerne versteckt. Hier eröffnen die Easter Eggs gut versteckte Geheimlevels. Manchmal nehmen die Game-Hersteller die Funktion aber auch wörtlich, so kam man in „Grand Theft Auto: Vice City“ beim Sprung durch ein ganz bestimmtes Fenster in einen geheimen Raum mit einem Osterei.

Jetzt haben die kleinen Spaßfunktionen auch Facebook erreicht und sorgen dort z.B. im Messenger für zum Teil kuriose Ergebnisse.

Sag es in ASCII

Foto: Mediamag-Redaktion

Dass man sich Fotos in Facebook auch als ASCII anzeigen lassen kann, d.h. aus farbigen Buchstaben und Zahlen nachgebaut, wissen wohl nur die wenigsten Facebook-Benutzer. Dazu muss man sich das Foto anzeigen lassen, d.h. die Endung in der Adresszeile muss „.jpg“ lauten. Dann tippt man dahinter einfach „.html“ oder „.txt“ und das Bild wird neu als ASCII-Kunstwerk geladen.

Eine gute Partie

Foto: Screenshot Facebook

Im Facebook Messenger wird mit dem Befehl „@fbchess play“ das Schach-Spiel mit einem Freund eröffnet. Gesteuert werden die Figuren mit weiteren Befehlen, wie z.B. "Pc3", was den Bauern („Pawn“) auf C3 zieht. Die Befehle sind leider nur in englischer Sprache verfügbar. Die Abkürzungen für die einzelnen Figuren kann man sich mit dem Befehl „@fbchess help“ anzeigen lassen.

Tierisch süß

Foto: Screenshot Facebook

Auch Tierbilder lassen sich im Facebook Messenger aufrufen. Einfach im Chat „@dailycute“ eingeben und es erscheint ein putziges Tierbild. Wer generell auf tierischen Spaß steht, der installiert sich am besten den Internet-Browser Chrome und das Add-On „BabyAnimalBlocker“. Die Erweiterung ersetzt nämlich lästige Werbeanzeigen ganz einfach durch Bilder von süßen Kätzchen.