von: mediamag.at-Redaktion

Strom sparen beim Geschirrspülen

3 Tipps für „grünere“ Waschgänge

Wenn es darum geht, Energie (und damit Geld) zu sparen, wird der Geschirrspüler oft vernachlässigt. Zu Unrecht, denn auch bei diesem Küchengerät gibt es in den meisten Haushalten Potenzial, Energie und Wasser einzusparen. Ein paar Tipps, wie das geht, finden Sie hier.

Strom und Wasser sparen beim Geschirrspülen, so geht’s.
Foto: ronstik/iStock

Geschirrspüler an den Warmwasseranschluss

Der größte Faktor in Sachen Energieverbrauch beim Geschirrspülen ist das Aufheizen des Wassers. Beim Standard-Spülgang wird zweimal heißes Wasser benötigt: für den Hauptspülgang und die Klarspülung. Je nachdem, welches Programm gewählt wird, kann das Wasser auf bis zu 70 Grad aufgeheizt werden – ein Vorgang, der mehr Energie braucht, wenn das Wasser kalt in den Geschirrspüler einläuft. Um hier einzusparen, können Sie – wenn möglich – die Waschmaschine an einen Warmwasseranschluss hängen. Das bereits erwärmte Wasser muss nicht so stark erhitzt werden und Sie sparen so Strom.

Das Aufheizen des Wassers verbraucht im Geschirrspüler am meisten Strom.
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Optimal beladen

Generell gilt: Ein voll beladener Geschirrspüler ist die effizienteste Methode zu waschen, selbst wenn das Gerät über eine Mengensensorik oder einen Halbladungs-Spülgang verfügt. Bei größeren Haushalten und Familien sollte dies kein Problem darstellen, Einzelpersonen oder Zwei-Personen-Haushalte können dabei allerdings vor einer Herausforderung stehen. Dreckiges Geschirr will man immerhin nicht allzu lange ungewaschen herumstehen lassen. In diesen Fällen sollte man abwägen, ob man das Geschirr noch länger warten lassen kann, oder man doch einmal einen Halbladung-Spülgang startet.

Der Geschirrspüler sollte möglichst voll beladen sein.
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Kampf dem Kalk

Wie jedes Gerät, das intensiv mit Wasser arbeitet, sollte man auch die Spülmaschine so gut wie möglich vor Verkalkung schützen. Ablagerungen des Minerals können nicht nur zu Schäden am Geschirrspüler führen, sondern auch zu erhöhtem Stromverbrauch. Um Ablagerungen zu vermeiden, kann man bei den meisten Geräten den Härtegrad des Wassers einstellen – bei älteren Spülmaschinen geschieht dies noch manuell, moderne Modelle erkennen diesen oft schon automatisch. Eine regelmäßige Entkalkung ist in jedem Fall anzuraten, besonders in Regionen, die mit hartem Wasser zu kämpfen haben. Ein Geschirrspüler, der von Kalk befreit ist, bleibt länger funktionstüchtig, verbraucht weniger Energie und liefert auch bessere Spül-Ergebnisse.