von: mediamag.at-Redaktion

Suchmaschinen fürs Smartphone

Google-Alternativen für mobile Geräte

Marktführer unter den Suchmaschinen ist Google, auch auf mobilen Geräten. Es gibt allerdings insteressante Alternativen, die zudem auch noch die Privatsphäre achten.

Mobile User nutzen ihr Gerät vor allem auch zur Suche von Informationen.
Foto: iStock/mapichai

Schnell ein Rezept suchen, ein Fremdwort übersetzen, das beste Restaurant ausfindig machen – am Smartphone wird zu einem großen Teil gesucht. Und meistens wird danach „gegoogelt“. Aber es gibt Alternativen, die mindest genauso viel wissen – und oft auch die Privatsphäre der User mehr respektieren als der Marktführer.

DuckDuckGo Search & Stories

DuckDuckGo
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Das lustige Entengesicht nimmt den Schutz der Privatsphäre tierisch ernst. DuckDuck trackt User nicht, sammelt keine Daten und bringt Suchanfragen nicht miteinander in Verbindung. Spam und irrelevante Inhalte werden entfernt, so dass unnötige oder gar gefährliche Seiten erst gar nicht in den Suchergebnissen aufscheinen.

Das spart auch Zeit. Nette Nebenleistung: Wer nach Lebensmittel sucht, dem steht ein eigener Reiter für Rezepte zur Verfügung.

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MetaGer Suche

MetaGer
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MetaGer ist eine Meta-Suchmaschine, die zahlreiche Suchmaschinen nach Ergebnissen durchforstet und diese dann zusammenfasst. User können aber auch aus einer Reihe von Möglichkeiten auswählen, wo gesucht werden soll, darunter Infoquellen wie Yahoo, Die ZEIT oder flickr. MetaGer speichert weder IP-Adresse, noch werden Cookies gesetzt.

Auch verzichtet man darauf, Nutzer zu tracken, die Datenübertragung erfolgt ausschließlich verschlüsselt. Alle Server stehen in Deutschland und unterliegen dem deutschen Datenschutzrecht.

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WolframAlpha

Wolfram Alpha
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Es gibt keine dummen Fragen, also fragen Sie. WolframAlpha hat die Antwort. Anders als herkömmliche Suchmaschinen versucht diese nämlich, Suchanfragen gleich selber zu beantworten. Allerdings sollte man schon einen guten Grundstock an Englisch haben, denn die Suchmaschine spricht nur diese eine Sprache.

Wenn man allerdings fragt: „How old can humans get?“, erhält man postwendend die Antwort: 122 Jahre. Dazu gibt’s die Quellenangabe für die Zahl sowie eine Umrechnung in Tage, Minuten und Sekunden – nämlich 3.847x10 hoch 9.

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